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Die Seele ist die Masse

Spruchbild: Die Seele ist die Masse,  in welche Gottes Bildnis vornehmlich eingedrückt ist.

Die Seele ist die Masse, in welche Gottes Bildnis vornehmlich eingedrückt ist.

Bedeutung

Zwingli beschreibt die Seele als bevorzugten Ort des göttlichen Bildes im Menschen. Die Formulierung stammt aus einem christlich-theologischen Denken, in dem der Mensch seine Würde durch Beziehung zu Gott erhält. Der Spruch betont nicht äußere Leistung, sondern eine innere Prägung. Er eignet sich vor allem für religiöse Betrachtungen über Menschenbild, Seele und Gottesebenbildlichkeit. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.

Verwendung

Nur in eindeutig christlichen oder theologischen Kontexten verwenden, etwa für Andachten, Glaubenstexte oder historische Religionsbezüge. Für allgemeine Lebensweisheiten ist die dogmatische Sprache zu spezifisch. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Redaktioneller Hinweis: Religiöse Aussage vor automatischer Veröffentlichung ausschließen.

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Über Ulrich Zwingli

Über den Autor

Theologe · Schweizerisch · 1484 - 1531

Huldrych Zwingli (1484–1531) war Schweizer Theologe und erster Zürcher Reformator, dessen Arbeit die reformierten Kirchen der Schweiz begründete.

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Zwingli wurde am 1. Januar 1484 in Wildhaus geboren und fiel am 11. Oktober 1531 in der Schlacht bei Kappel am Albis. Seine Theologie wurde in der nächsten Generation von Heinrich Bullinger und Johannes Calvin weitergeführt und prägte so die reformierte Tradition weit über Zürich hinaus.

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