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Wie das Feuer die Flamme in sich trägt

Spruchbild: Wie das Feuer die Flamme in sich trägt,  so ist es für die Kräfte des vernunftbegabten Men …

Wie das Feuer die Flamme in sich trägt, so ist es für die Kräfte des vernunftbegabten Menschen notwendig, ein Werk vor sich zu haben.

Bedeutung

Hildegard von Bingen verbindet Naturbild, Vernunft und Zielgerichtetheit. Wie Feuer seine Flamme in sich trägt, braucht der Mensch ein Werk vor sich, damit seine Kräfte Gestalt gewinnen. Die Aussage passt zu ihrem religiös geprägten Menschenbild: Fähigkeiten sollen nicht ungenutzt bleiben, sondern einer Aufgabe dienen. Der Spruch betont Sinn, Berufung und schöpferische Ausrichtung. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.

Verwendung

Geeignet für christlich geprägte Reflexionen über Berufung, Arbeit, Klostertradition oder Lebensaufgaben. In neutralen Motivationskontexten sollte die Herkunft und Sprache bewusst berücksichtigt werden. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Redaktioneller Hinweis: Religiös-historischen Kontext prüfen und automatisiert ausschließen.

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Über Hildegard von Bingen

Über den Autor

Deutsch · 1098 - 1179

Hildegard von Bingen (1098–1179) war eine deutsche Benediktinerin, Mystikerin und Kirchenlehrerin, die Werke über Religion, Medizin, Musik und Kosmologie verfasste.

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2012 erhob Papst Benedikt XVI. sie zur Kirchenlehrerin (Doctor Ecclesiae universalis) – als einzige Deutsche neben Albertus Magnus, der diesen Titel je verliehen bekam. Erhalten sind zudem umfangreiche Briefe, die sie als Ratgeberin hochgestellter geistlicher und weltlicher Zeitgenossen zeigen, sowie Berichte über weite Seelsorgereisen und öffentliche Predigten.

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