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Wenn man arm ist, so denkt man:

Spruchbild: Wenn man arm ist, so denkt man:  Wenn ich Geld hätte,  so würde ich's mit meinen guten Fre …

Wenn man arm ist, so denkt man: Wenn ich Geld hätte, so würde ich's mit meinen guten Freunden teilen. Aber wenn das Geld kommt - fort ist die Barmherzigkeit.

Bedeutung

Steinbeck beschreibt eine weit verbreitete Selbsttäuschung: Armut schürt Solidaritätsfantasien, aber Reichtum verändert die Perspektive grundlegend. Wer arm ist, imaginiert sich als großzügig, weil Großzügigkeit ohne reale Kosten noch frei fantasiert werden kann. Sobald Geld vorhanden ist, tritt das Eigeninteresse in den Vordergrund. Wohlstand beseitigt still, was Armut als innere Haltung versprochen hatte. Das ist keine Moralpredigt, sondern eine nüchterne Beobachtung des menschlichen Charakters unter veränderten Bedingungen.

Verwendung

Passt für Texte über Geld und Moral, soziale Ungleichheit oder die Selbstwahrnehmung in verschiedenen Lebenslagen. Geeignet als Gesprächseröffner in Diskussionen über Großzügigkeit, Reichtum und soziale Verantwortung. Auch in Predigten oder Vorträgen mit ethischen Fragestellungen zu Konsum und Solidarität gut einsetzbar.

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Über John Steinbeck

Über den Autor

US-Amerikanisch · 1902 - 1968

John Steinbeck (1902–1968) war ein US-amerikanischer Schriftsteller, der 1940 den Pulitzer-Preis für „Früchte des Zorns" und 1962 den Nobelpreis für Literatur erhielt.

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Steinbeck wurde am 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien, geboren und verfasste Romane, Kurzgeschichten, Novellen sowie Drehbücher. Neben seiner literarischen Tätigkeit arbeitete er zeitweise als Journalist und berichtete 1943 als Kriegskorrespondent aus dem Zweiten Weltkrieg. Er gilt als einer der meistgelesenen Autoren des 20. Jahrhunderts.

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