
Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen, und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.
Bedeutung
Claudius beschreibt die Annäherung an Weihnachten als langsames heller Werden der Welt. Das Leuchten steht für Erwartung, Wärme und eine besondere geistliche Stimmung. Wer die Welt in Händen hält, erkennt darin den Segen, also eine religiös gefärbte Dankbarkeit für das Fest. Der Spruch verbindet Weihnachtsstimmung mit Vertrauen und einer stillen Ahnung von Behütung. Dadurch bleibt die Aussage nah am konkreten Spruch und vermeidet eine bloß allgemeine Lebensregel ohne Bezug zum Bild.
Verwendung
Für christlich geprägte Weihnachtskarten, Adventstexte oder besinnliche Sammlungen geeignet. In säkularen Weihnachtskontexten sollte die Segenssprache bewusst gewählt werden. Gut wirkt er, wenn die Umgebung konkret bleibt und der Ton nicht beliebig wird. Redaktioneller Hinweis: Religiöse Weihnachtsdeutung prüfen und nicht automatisch in neutrale Grußkarten übernehmen.
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Über Matthias Claudius
Über den Autor
Dichter und Lyriker · Deutsch · 1740 - 1815
Matthias Claudius (1740–1815) war ein deutscher Dichter und Journalist, der unter dem Pseudonym Asmus volksliedhafte, intensiv empfundene Lyrik schrieb.
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Geboren in Reinfeld (Holstein), wirkte Claudius als Journalist und Herausgeber des „Wandsbecker Bothen", in dem viele seiner Gedichte erschienen. Sein bekanntestes Werk „Der Mond ist aufgegangen" wurde zum geistlichen Volkslied. Er starb am 21. Januar 1815 in Hamburg.
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