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Das Gewissen ist eine Schwiegermutter

Spruchbild: Das Gewissen ist eine Schwiegermutter,  deren Besuch nie endet.

Das Gewissen ist eine Schwiegermutter, deren Besuch nie endet.

Bedeutung

H. L. Mencken vergleicht das Gewissen mit einer Schwiegermutter, deren Besuch nie endet. Die Pointe lebt vom alten Schwiegermutterklischee und vom Bild einer dauernden, nörgelnden Instanz. Gemeint ist: Das Gewissen lässt sich nicht einfach wegschicken. Der Spruch ist witzig, aber auch stereotyp; seine Wirkung hängt davon ab, ob der Klischeehumor als altmodische Satire verstanden wird. Das Gewissen wird so zur lästigen, aber unausweichlichen inneren Besucherin.

Verwendung

Das Zitat passt zu satirischen Texten über Gewissen, Moral oder Familienklischees. Es sollte nicht als ernster Spruch über Schwiegermütter eingesetzt werden. Der satirische Ton sollte deutlich erkennbar sein. Der Witz nutzt ein altes Schwiegermutterstereotyp und sollte nur mit erkennbarem satirischem Abstand erscheinen.

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Über H. L. Mencken

Über den Autor

Schriftsteller · US-Amerikanisch · 1880 - 1956

H. L. Mencken (1880–1956) war ein US-amerikanischer Satiriker und Journalist, der mit „Die amerikanische Sprache" und seinen Reportagen vom Affenprozess 1925 Maßstäbe setzte.

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Der in Baltimore geborene und gestorbene Mencken arbeitete zugleich als Literaturkritiker, Kolumnist und Kulturkritiker. Sein Werk „Die amerikanische Sprache" gilt als grundlegende Untersuchung des amerikanischen Englisch. Mit seinen satirischen Reportagen vom Affenprozess in Dayton/Tennessee verspottete er den Kreationismus vor einem Millionenpublikum.

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Quadratisches Spruchbild: Das Gewissen ist eine Schwiegermutter,  deren Besuch nie endet.

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