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Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten

Spruchbild: Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten,  gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu …

Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten, gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu lassen.

Bedeutung

Die fernöstliche Weisheit stellt Tun und Lassen auf eine Stufe. Nicht jede Aufgabe verdient Aktion, nicht jede Möglichkeit sollte genutzt werden. Die Kunst des Unverrichteten meint bewusste Zurückhaltung, Prioritätensetzung und Gelassenheit, nicht Nachlässigkeit. Gerade wer viel leisten kann, braucht die Fähigkeit, Überflüssiges, Schädliches oder Unreifes liegen zu lassen. Der Spruch kritisiert blinden Aktionismus und zeigt, dass kluges Unterlassen manchmal mehr Verantwortungsbewusstsein verlangt als eifriges Handeln. So wird Unterlassen als aktive Form von Klugheit verständlich.

Verwendung

Geeignet für Arbeitsorganisation, Coaching, Führung, Achtsamkeit, Projektplanung oder Texte über Grenzen. Der Ton ist ruhig und lebenspraktisch. Der Spruch passt, wenn bewusste Prioritäten, Pausen oder das Nein zu unnötigen Aufgaben erklärt werden sollen. Auch in kurzen Einleitungen oder redaktionellen Begleittexten lässt er sich gut einordnen.

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Quadratisches Spruchbild: Neben der edlen Kunst, Dinge zu verrichten,  gibt es die edle Kunst, Dinge unverrichtet zu …

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