
Wer alles verfechten will, darf nie das Schwert einstecken.
Bedeutung
Das Sprichwort warnt vor dem Anspruch, für alles kämpfen zu wollen. Wer jede Sache verfechten will, darf das Schwert nie weglegen, weil ständig neue Streitpunkte entstehen. Das Schwert steht für Konfliktbereitschaft, Verteidigung und Angriff. Gemeint ist nicht Mut zur Gerechtigkeit allein, sondern die Erschöpfung eines Menschen, der überall Partei ergreift und keinen Unterschied zwischen wichtigen und unwichtigen Kämpfen macht. Dauerstreit wird zur belastenden Lebensform.
Verwendung
Der Spruch passt zu Texten über Streitkultur, Aktivismus, Rechtsfragen oder persönliche Grenzen. Er eignet sich, wenn jemand lernen muss, nicht jede Auseinandersetzung aufzunehmen, sondern Kräfte für die Kämpfe zu behalten, die wirklich notwendig sind, etwa in Vereinen oder Teams.
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