
Geld verloren - nichts verloren, Mut verloren - viel verloren, Ehre verloren - alles verloren!
Bedeutung
Das Sprichwort ordnet Verluste nach ihrem inneren Gewicht. Geldverlust ist verkraftbar, verlorener Mut schwerer, verlorene Ehre am schwersten. Die Aussage spiegelt eine traditionelle Wertordnung, in der Charakter, Tapferkeit und Anerkennung über Besitz stehen. Sie wirkt streng, kann aber als Mahnung gelesen werden, das Wesentliche nicht am Materiellen zu messen. Das Ausrufezeichen unterstreicht die Strenge dieser Ordnung und ihren alten Ehrbegriff. Trotzdem kann er heute hart wirken, wenn Ehre über Fürsorge oder Selbstschutz gestellt wird.
Verwendung
Der Spruch passt zu Texten über Werte, Respekt, Charakter, Rückschläge oder historische Sprichwörtersammlungen. Er eignet sich weniger für leichte Aufmunterungen, weil der Ehrbegriff schwer und altmodisch klingt. Mit Kontext kann er dennoch klare Prioritäten ausdrücken. Ein historischer Ton passt besser als lockere Alltagssprache.
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— Konfuzius
Siehst du einen Riesen, so prüfe den Stand der Sonne und gib Acht, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist
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