
Worte und Zauber waren ursprünglich ein und dasselbe. Auch heute besitzt das Wort eine starke magische Kraft.
Bedeutung
Sigmund Freud richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen kraft und leben. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Leben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Sigmund Freud
Über den Autor
Österreichisch · 1856 - 1939
Sigmund Freud (1856–1939) begründete die Psychoanalyse und entwickelte mit „Die Traumdeutung" (1899) sowie dem Strukturmodell Es, Ich und Über-Ich die moderne Erforschung des Unbewussten.
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Geboren in Freiberg in Mähren, wirkte Freud hauptsächlich in Wien, bevor er 1938 nach London emigrierte. Seine Theorie über kindliche Sexualkonflikte und deren Rolle bei Neurosen stieß zunächst auf Ablehnung in der Ärzteschaft. Neben der Traumdeutung wurden seine „Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse" (1916/17) sein meistgelesenes Werk; im Spätwerk trat er zudem als scharfer Religionskritiker hervor.

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