
Wer zwischen zwei Freunden Richter ist, verliert den einen
Bedeutung
Das Sprichwort beschreibt die Gefahr, in einen Konflikt zwischen zwei nahestehenden Menschen hineingezogen zu werden. Wer als Richter auftritt, muss Partei ergreifen oder zumindest so wirken, und beschädigt dadurch Vertrauen. Gemeint ist nicht, dass man Freunde nie unterstützen soll, sondern dass Urteile über private Streitigkeiten selten neutral bleiben. Freundschaft verlangt oft Vermittlung, Zuhören und Zurückhaltung statt ein hartes Urteil. Gerade in kleinen Gemeinschaften zeigt sich, wie schnell Gerechtigkeit und Loyalität miteinander in Konflikt geraten.
Verwendung
Geeignet bei Streit unter Freunden, in Gesprächen über Vermittlung oder für Texte über Loyalität. Der Spruch passt, wenn jemand erklären möchte, warum er nicht Partei ergreift, sondern lieber beruhigt, klärt oder beide Seiten getrennt anhört. Er hilft, die eigene Grenze freundlich zu setzen, ohne die Freundschaft zu beiden Seiten aufzugeben.
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— Albert Einstein