
So genannte Jahrhundertwerke schafft der Zahn der Zeit in ein paar Jahren.
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Über Else Pannek
Über den Autor
*1932
Else Pannek (*1932) ist als deutschsprachige Aphoristikerin mit knappen, oft ernüchternden Sinnsprüchen präsent. Ihre Texte kreisen um Einsamkeit, Freiheit, Verzweiflung und die kleinen Selbsttäuschungen des Alltags, ohne daraus pathetische Lebenslehren zu machen. Gerade die nüchterne Verdichtung gibt ihren Beobachtungen eine stille, manchmal scharfe Wirkung. Diese knappe Härte schützt sie vor bloßer Sentimentalität.
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Über Else Pannek sind nur wenige öffentlich gesicherte biografische Angaben greifbar; belastbar ist vor allem das Geburtsjahr 1932 und die aphoristische Prägung der ihr zugeschriebenen Texte. Diese Sprüche arbeiten häufig mit scharfen Kontrasten: Freiheit kann zur Gedankenlosigkeit werden, Verzweiflung zur Erfahrung radikaler Einsamkeit, Wertvolles gerade durch seine Selbstverständlichkeit übersehen werden. Ihre Wirkung liegt weniger in erzählerischer Breite als in der Verdichtung. Panneks Sätze eignen sich für eine nachdenkliche Lektüre, weil sie soziale Beobachtung und persönliche Erfahrung in eine nüchterne, klare Form bringen.
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Niemals sind wir einsamer als in unserer Verzweiflung.
— Else Pannek
Missachtet wird, was es umsonst gibt.
— Else Pannek
Wir haben die Freiheit zu verblöden. Und sie wird genutzt.
— Else Pannek
Ein Freund versteht deine Vergangenheit, glaubt an deine Zukunft und akzeptiert dich heute, so wie du bist.
Eines Tages wird die Erde weinen, sie wird um ihr Leben flehen, sie wird Tränen von Blut weinen. Ihr werdet die Wahl hab …
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