
Die Mode ist ein ästhetisches Verbrechen, sie will nicht das Endgültig-Gute, das Endgültig-Schöne. Sie will immer nur etwas Neues
Bedeutung
Altenberg greift Mode mit bewusst übertriebener Schärfe an. Ein „ästhetisches Verbrechen“ ist sie für ihn, weil sie nicht nach dem dauerhaft Guten oder Schönen sucht, sondern nach dem bloß Neuen. Die Kritik richtet sich gegen Veränderung um ihrer selbst willen. Mode erscheint als System der Ablösung: Was heute gilt, muss morgen schon veraltet wirken. Der Satz ist polemisch, aber treffend für die Spannung zwischen zeitloser Schönheit und dem Markt der ständigen Neuheit.
Verwendung
Das Zitat passt zu Essays über Mode, Design, Konsum, Kunst oder Zeitgeschmack. Es eignet sich auch als provokanter Einstieg in eine Ausstellung oder Diskussion über Trends. Für leichte Modekarten ist es zu bissig; dort müsste der ironische Ton ausdrücklich gewollt sein.
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Über Peter Altenberg
Über den Autor
Schriftsteller · Österreichisch · 1859 - 1919
Peter Altenberg (1859–1919), eigentlich Richard Engländer, war ein Wiener Schriftsteller, der mit impressionistischen Prosaskizzen sein literarisches Markenzeichen schuf.
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Peter Altenberg steht für ein Werk, das weit über die eigene Epoche hinaus rezipiert wird. Peter Altenberg wird häufig als österreichischer Schriftsteller eingeordnet. Peter Altenberg war als österreichischer schriftsteller prägend für die kulturelle Debatte der eigenen Zeit. Das Werk von Peter Altenberg wirkt bis heute in Literatur, Bildung und öffentlichen Debatten nach.
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