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Der Überfluß pflegt auch den

Spruchbild: Der Überfluß pflegt auch den allerweisesten Verstand zu blenden

Der Überfluß pflegt auch den allerweisesten Verstand zu blenden

Bedeutung

Friedrich der Große warnt davor, dass Überfluss selbst kluge Menschen täuschen kann. Wer im Wohlstand lebt, unterschätzt leicht Grenzen, Risiken und die Bedürfnisse anderer. Der Verstand wird nicht ausgeschaltet, aber geblendet: Bequemlichkeit und Verschwendung erscheinen normal. Der Spruch erinnert daran, dass Weisheit Maß braucht. Reichtum oder Erfolg schützen nicht vor Selbstüberschätzung, sondern können sie sogar fördern. Dadurch wird Maßhalten nicht als Verzicht, sondern als Schutz vor innerer Blindheit verständlich. im Alltag

Verwendung

Geeignet für Texte über Reichtum, Konsum, Macht oder Bescheidenheit. Der Spruch passt, wenn vor Verschwendung, Luxusblindheit oder Selbstzufriedenheit gewarnt werden soll, besonders in wirtschaftlichen, politischen oder persönlichen Zusammenhängen. Er wirkt besonders bei Beispielen, in denen Wohlstand Urteilsvermögen, Maß und Empathie schwächt. Auch private Konsumentscheidungen lassen sich damit kommentieren.

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Über Friedrich der Große

Über den Autor

1712 - 1786

Friedrich der Große (1712–1786) war König von Preußen, Feldherr der Schlesischen Kriege und Verfasser französischer Schriften.

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Er formte Preußen durch Verwaltung, Militär und Außenpolitik zu einer europäischen Großmacht. Friedrich korrespondierte mit Voltaire, spielte Flöte und verstand sich als aufgeklärter Monarch. Seine Herrschaft bleibt ein Spannungsfeld aus Reformwillen, Kriegsstaat und dynastischem Machtdenken.

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