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Man muss lernen, was zu lernen ist

Spruchbild: Man muss lernen, was zu lernen ist,  und dann seinen eigenen Weg gehen.

Man muss lernen, was zu lernen ist, und dann seinen eigenen Weg gehen.

Bedeutung

Händel formuliert das Paradox der Bildung: Man muss erst lernen, was andere wissen – und dann den Mut haben, dieses Wissen zu verlassen und den eigenen Weg zu gehen. Bildung ist die Grundlage, nicht das Ziel. Das Ziel ist der eigene Weg. Händel trennt Lernen und eigenen Weg nicht voneinander. Erst wird aufgenommen, was nötig ist; danach beginnt die persönliche Entscheidung, das Gelernte nicht bloß zu wiederholen. Der Bezug zu Schulabschluss und Prüfungen bleibt dadurch konkret, weil der Gedanke nicht allgemein belehrt, sondern eine erkennbare Situation, Spannung oder Pointe aus dem Wortlaut entfaltet.

Verwendung

Als Schulabschluss-Zitat. Passend bei Abschlüssen, Studiumsende oder als Impuls für Menschen, die nach langer Ausbildung ihren eigenen Weg suchen. Geeignet ist der Spruch für Schulabschluss, Prüfungen, Ausbildung, Studium oder Berufsstart. Er passt besonders, wenn Lernen nicht als Ende, sondern als Grundlage für einen selbstständigen Weg beschrieben wird.

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Über Georg Friedrich Händel

Über den Autor

Deutsch · 1685 - 1759

Georg Friedrich Händel (1685–1759) schrieb „Messiah“, „Wassermusik“ und „Feuerwerksmusik“ und wurde in London zum Opernunternehmer.

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Geboren in Halle, ausgebildet in Deutschland und Italien, fand er in England seine dauerhafte Wirkungsstätte. Nach Erfolgen in der italienischen Oper wechselte er zunehmend zum englischen Oratorium. Späte Blindheit beendete seine Arbeit nicht völlig

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