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Erst müssen die raueren Stürme

Spruchbild: Erst müssen die raueren Stürme,  die den Frühling ankündigen, verbraust sein,  ehe die Blü …

Erst müssen die raueren Stürme, die den Frühling ankündigen, verbraust sein, ehe die Blüte hervordringt.

Bedeutung

Schulz nutzt den Frühling als Bild für Entwicklung nach Widerstand. Bevor die Blüte hervordringt, müssen rauere Stürme verbraust sein. Das bedeutet: Wachstum zeigt sich oft erst nach einer unruhigen, harten Übergangszeit. Der Satz tröstet nicht billig, weil er die Stürme nicht leugnet. Er macht Hoffnung gerade durch die Reihenfolge: Unruhe kann Vorzeichen des Neuen sein, nicht nur Zerstörung. Blüte braucht manchmal erst das Ende einer rauen Wetterlage.

Verwendung

Das Zitat passt zu Genesung, Neuanfang, Trauer nach einiger Zeit, Prüfungsphasen oder Frühlingskarten mit nachdenklichem Ton. Es eignet sich, wenn jemand eine schwierige Übergangsphase durchsteht. In akuter Krise sollte es behutsam ergänzt werden, damit der Sturm nicht zu schnell schön gedeutet wird.

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Über Wilhelm Schulz

Über den Autor

1797 - 1860

Wilhelm Schulz (1797–1860) war Offizier, Demokrat und Autor von „Der Tod des Vaterlands“, einem frühen Angriff auf den Militarismus.

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Der hessische Publizist gehörte zu den wichtigen Oppositionsfiguren des Vormärz und verband soziale Analyse mit politischer Radikalität. Wegen seiner Schriften geriet er unter massiven staatlichen Druck und lebte zeitweise im Exil. Schulz’ Statistik und Gesellschaftskritik beeinflussten auch junge Demokraten und Sozialisten.

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