
Dank ist eine seltene Gabe des selten gütigen Schicksals; aber an den steilen Höhen des Geschäftslebens, in seinen Morästen und Einöden muss man nie nach ihr botanisieren, sonst bringt man nur wunde Füße und fruchtlosen Schweiß mit nach Hause.
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Über Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Über den Autor
1767 - 1849
Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau (1767–1849) war ein deutscher Schriftsteller und Adliger, dessen Texte in die moralische und gesellschaftskritische Literatur um 1800 gehören. Seine Sprüche kreisen um Wahrhaftigkeit, Tod, Rollenbilder und menschliche Selbstprüfung. Manche Formulierungen tragen deutlich den Ton ihrer Epoche und sollten heute entsprechend historisch gelesen werden.
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Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau (1767–1849) schrieb in einer Zeit, in der Aufklärung, Empfindsamkeit und beginnende Moderne um neue Formen moralischer Selbstbeschreibung rangen. Seine zugeschriebenen Texte verbinden Nachdenken über Charakter mit pointierten Urteilen über Gesellschaft und Geschlechterrollen. Manche Formulierungen tragen deutlich den Ton ihrer Epoche und sollten heute entsprechend historisch gelesen werden. Gerade darin liegt ihr Wert: Sie zeigen, wie moralische Wahrhaftigkeit, Standesbewusstsein und zeitgebundene Vorstellungen nebeneinanderstehen konnten. Bentzel-Sternaus Sprüche wirken dort weiter, wo sie den Menschen auf seine innere Stimmigkeit und seine Endlichkeit zurückführen.
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Nur der Mensch, der wahrhaft mit sich selbst ist, vermag es auch gegen andere zu sein.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Der Tod ist das Pünktchen auf der letzten Phase unseres Lebens; der Deckel auf dem Topf, in dem es sonst so kochte und b …
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Wollten die Weiber immer wahrhaft Weiber sein, sie wären immer mit wahren Männern glücklich.
— Graf Karl Christian Ernst von Bentzel-Sternau
Wirklich weise ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.
Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
— Marie von Ebner-Eschenbach
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