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Und dräut der Winter noch so sehr

Spruchbild: Und dräut der Winter noch so sehr  mit trotzigen Gebärden; und streut er Eis und Schnee um …

Und dräut der Winter noch so sehr mit trotzigen Gebärden; und streut er Eis und Schnee umher, es muss doch Frühling werden.

Bedeutung

Emanuel Geibel personifiziert den Winter als trotzige, drohende Macht und setzt ihr die ruhige, unerschütterliche Gewissheit des Frühlings entgegen. Das Gedicht ist ein klassisches Trost- und Hoffnungsbild: Selbst der härteste Wintereinbruch mit Eis und Schnee kann den Frühling nicht verhindern. Die Natur folgt ihrem Rhythmus unbeeindruckt von Kälte, Dunkelheit und trotzigem Widerstand, der langen winterlichen Jahreszeit. Die Botschaft bleibt optimistisch, ohne die Härte des Winters zu leugnen oder vorschnell kleinzureden.

Verwendung

Ideal für Neujahrskarten, Frühlingsbegrüßungen oder aufmunternde Texte in dunklen Jahreszeiten. Passt in Saisonmagazine, Schullesebücher oder als lyrisches Zitat in Briefen und Karten im Februar oder März als Zeichen auf bessere, hellere und wärmere Zeiten und neuen Aufbruch. Besonders passend ist es, wenn Zuversicht naturbildlich, klassisch und ohne laute Durchhalteparolen ausgesprochen werden soll.

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Über Franz Emanuel August Geibel

Über den Autor

Deutsch · 1815 - 1884

Franz Emanuel August Geibel (1815–1884) war ein Lübecker Lyriker, dessen Gedichte von Schumann, Brahms und Mendelssohn vertont wurden und mit „Der Mai ist gekommen" bis heute im Volksmund lebendig sind.

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Über 3500 Kompositionen zu knapp 300 seiner Gedichte entstanden – mehr als jedes andere deutschsprachige Lyrikwerk seiner Epoche. Sein Gedicht „Deutschlands Beruf" (1861) lieferte die Verse, die Kaiser Wilhelm II. zum politischen Schlagwort „Am deutschen Wesen soll dereinst die Welt genesen" umformte. Ab 1843 war Geibel neben Heinrich Heine und Friedrich Rückert der meistgelesene deutsche Dichter seiner Zeit.

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