
Das Glück hat Weiberart, liebt die Jugend und wechselt gern.
Bedeutung
Dieser Satz beschreibt das Glück mit einer archaischen Metapher: Es sei wie eine Frau – jung, unbeständig, unzuverlässig. Das ist historisch eine weitverbreitete literarische Figur der Fortuna als launische Göttin. Heute wirkt die Formulierung veraltet, doch die eigentliche Aussage hat Bestand: Glück ist vergänglich, bevorzugt jugendliche Leichtigkeit und bleibt selten treu. Als kulturhistorisches Dokument über das Verhältnis von Mensch und Glück hat der Satz seine eigene Aussagekraft.
Verwendung
Als historisches Zitat in Texten über das wechselhafte Glück und seine literarische Darstellung geeignet. Wegen der archaischen Gendermetapher bei modernen Anlässen mit Vorsicht verwenden und durch einen kurzen Einordnungstext begleiten. In volkskundlichen oder literaturhistorischen Rahmen – etwa über das Bild der Fortuna als Schicksalsgöttin – passt er gut.
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— Platon
Glück ist ein Weg, kein Ziel
Das höchste Glück des Lebens besteht in der Überzeugung, geliebt zu werden.
— Victor-Marie Hugo
Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück. Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.
— Konfuzius
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— Henrik Johan Ibsen