
Es ist seltsam, wie wenig ein Mensch braucht, um glücklich zu sein - und noch seltsamer, dass einem gerade das Wenige fehlt
Bedeutung
Der Spruch richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen bescheidenheit und geld. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Glück und Unglück, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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— Platon
Der Mensch besitzt nichts Wertvolleres als seine Zeit.
— Ludwig van Beethoven
Glück ist ein Weg, kein Ziel
Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.
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