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Was uns am unmittelbarsten beglückt

Spruchbild: Was uns am unmittelbarsten beglückt, ist die Heiterkeit des Sinnes; denn diese gute Eigens …

Was uns am unmittelbarsten beglückt, ist die Heiterkeit des Sinnes; denn diese gute Eigenschaft belohnt sich augenblicklich selbst.

Bedeutung

Schopenhauer sieht Heiterkeit als unmittelbare Quelle des Glücks. Anders als Besitz, Erfolg oder Anerkennung braucht sie keinen langen Umweg, denn sie belohnt sich im Moment ihres Daseins selbst. Eine heitere Grundstimmung färbt Wahrnehmung, Begegnungen und Schwierigkeiten leichter ein. Der Gedanke ist für Schopenhauer bemerkenswert hell: Nicht die äußeren Umstände entscheiden allein, sondern die innere Verfassung, mit der ein Mensch ihnen begegnet. Heiterkeit wirkt sofort.

Verwendung

Passend für Texte über Lebensfreude, Gelassenheit, Humor oder innere Haltung. Der Spruch eignet sich für Geburtstagsreden, Kalenderblätter und philosophische Sammlungen, wenn Heiterkeit nicht als Oberflächlichkeit, sondern als echte Lebensqualität verstanden werden soll, die den Alltag direkt verändert und erleichtert.

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Über Arthur Schopenhauer

Über den Autor

Philosoph · Deutsch · 1788 - 1816

Arthur Schopenhauer (1788–1860) entwarf eine Philosophie des subjektiven Idealismus, die Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ästhetik und Ethik auf einem irrationalen Weltprinzip gründet.

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Schopenhauer verstand sich als Vollender Immanuel Kants und baute seine Lehre zugleich auf der Ideenlehre Platons sowie indischen Philosophien auf. Er gehörte zu den ersten deutschsprachigen Philosophen, die ein irrationales Prinzip als Grundlage der Welt vertraten. Seine Werke beeinflussten u. a. Nietzsche, Freud und Wagner nachhaltig.

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