
Traue nicht dem Glanz der Sterne, Sterne blinken und vergehen. Traue nicht dem Duft der Rosen, Rosen blühen und verwehen. Traue aber einem Menschen, der es ehrlich mit dir meint, der im Glücke mit dir jubelt und im Unglück mit dir weint
Bedeutung
Der Poesiealbumvers stellt vergängliche Schönheit gegen verlässliche Menschlichkeit. Sterne, Rosen und Duft sind reizvoll, aber sie blinken, blühen und vergehen. Vertrauen verdient stattdessen ein Mensch, der Freude und Leid teilt. Der lange Reim führt so von romantischen Bildern zu einer klaren Freundschafts- und Treuebotschaft: Ehrlichkeit zeigt sich nicht nur im Glück. Der Spruch vertraut mehr auf bewährte Nähe als auf alles, was nur schön erscheint.
Verwendung
Der Vers passt in Poesiealben, Freundschaftsbücher, Abschiedshefte oder persönliche Karten an enge Freunde. Wegen der traditionellen Sprache wirkt er besonders nostalgisch. Gut wird er, wenn er mit einer konkreten Erinnerung an Beistand oder gemeinsames Durchhalten verbunden wird. Ein Dank für Beistand im Schwierigen macht ihn stark.
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Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
Ein Freund versteht deine Vergangenheit, glaubt an deine Zukunft und akzeptiert dich heute, so wie du bist.
Eine kleine Meinungsverschiedenheit kann eine grosse Freundschaft nicht zerstören
Ein Freund ist jemand, der die Melodie Deines Herzens kennt und sie dir vorsingt, wenn du sie vergessen hast.