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Wer vorher nicht reich gewesen

Spruchbild: Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht wehe.

Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht wehe.

Bedeutung

Das Sprichwort beschreibt eine natürliche Gelassenheit gegenüber Arbeit bei denen, die nie Reichtum kannten und deshalb keinen schmerzlichen Vergleich ziehen müssen. Wer nicht weiß, was er verlieren könnte, leidet weniger unter der Anstrengung. Es steckt aber auch eine nüchterne Lebensweisheit darin: Zufriedenheit mit dem eigenen Stand und die fehlende Last des Vergleichs machen harte Arbeit erträglicher. Das Sprichwort spricht von Demut ohne Verklärung der eigenen Situation.

Verwendung

Passend für Texte über Arbeitsmentalität, Bescheidenheit, soziale Herkunft und den Umgang mit eigenen Erwartungen und Ansprüchen. Gut geeignet für historische Alltagsbetrachtungen, volksweisheitliche Sammlungen über Arbeit, Fleiß und sozialen Stand. Auch als nachdenklicher Gesprächsimpuls über innere Zufriedenheit, Vergleiche mit anderen und gesunde Erwartungshaltung einsetzbar.

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Quadratisches Spruchbild: Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht wehe.

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