
Wer vorher nicht reich gewesen, dem tut die Arbeit nicht wehe.
Bedeutung
Das Sprichwort beschreibt eine natürliche Gelassenheit gegenüber Arbeit bei denen, die nie Reichtum kannten und deshalb keinen schmerzlichen Vergleich ziehen müssen. Wer nicht weiß, was er verlieren könnte, leidet weniger unter der Anstrengung. Es steckt aber auch eine nüchterne Lebensweisheit darin: Zufriedenheit mit dem eigenen Stand und die fehlende Last des Vergleichs machen harte Arbeit erträglicher. Das Sprichwort spricht von Demut ohne Verklärung der eigenen Situation.
Verwendung
Passend für Texte über Arbeitsmentalität, Bescheidenheit, soziale Herkunft und den Umgang mit eigenen Erwartungen und Ansprüchen. Gut geeignet für historische Alltagsbetrachtungen, volksweisheitliche Sammlungen über Arbeit, Fleiß und sozialen Stand. Auch als nachdenklicher Gesprächsimpuls über innere Zufriedenheit, Vergleiche mit anderen und gesunde Erwartungshaltung einsetzbar.
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Der Mensch besitzt nichts Wertvolleres als seine Zeit.
— Ludwig van Beethoven
Such dir eine Arbeit, die du gerne tust. Dann brauchst du keinen Tag in deinem Leben mehr zu schuften.
— Konfuzius
Es gibt zwei Arten von Freunden: Die einen sind käuflich, die anderen sind unbezahlbar.
Wer keinen Mut hat zum Träumen, hat auch keine Kraft zum Kämpfen.
Zufriedenheit bringt auch in der Armut Glück. Unzufriedenheit ist Armut, auch im Glück.
— Konfuzius