
Glück und Schmerzlosigkeit müssen wir dankbar annehmen und genießen, nie aber fordern.
Bedeutung
Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen annehmen und bescheidenheit. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Die Worte bleiben nah am konkreten Bild des Spruchs und vermeiden deshalb eine austauschbare Moral.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Glück und Unglück, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Am besten wirkt er mit einem kurzen persoenlichen Satz davor oder danach.
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Über Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Über den Autor
Deutsch · 1769 - 1859
Alexander von Humboldt (1769–1859) war deutscher Forschungsreisender und Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft, dessen Forschungsreisen ihn nach Lateinamerika, in die USA und nach Zentralasien führten.
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In über sieben Jahrzehnten wissenschaftlicher Arbeit forschte Humboldt in Feldern wie Botanik, Klimatologie, Geologie und Astronomie. Mit seinen Werken „Ansichten der Natur" und „Kosmos" erlangte er außerordentliche Popularität. Die Preußische Akademie der Wissenschaften würdigte ihn als „die erste wissenschaftliche Größe seines Zeitalters".

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Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Gewiss ist es fast noch wichtiger, wie der Mensch sein Schicksal nimmt, als wie sein Schicksal ist.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Ich hielt es für besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen, weil man nicht alles leisten kann.
— Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt
Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
— Platon
Glück ist ein Weg, kein Ziel
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