
Glück ist gut für den Körper, aber Kummer stärkt den Geist.
Bedeutung
Proust stellt Glück und Kummer als unterschiedliche Kräfte dar. Glück tut dem Körper gut, weil es entspannt, belebt und Leichtigkeit schafft. Kummer dagegen kann den Geist stärken, wenn er Nachdenken, Reifung und innere Widerstandskraft auslöst. Der Satz romantisiert Leid nur dann, wenn man ihn zu grob liest. Sinnvoll verstanden sagt er: Schmerz ist nicht gut, aber er kann Erfahrungen hervorbringen, die Denken und Charakter vertiefen.
Verwendung
Passend für literarische Texte, Lebensrückblicke oder Reflexionen über Krisen und persönliche Reifung. Bei akutem Kummer sollte der Spruch vorsichtig verwendet werden, weil er Leid nicht schönreden darf; hilfreicher ist er mit zeitlichem Abstand und behutsamer Einordnung. Der Ton braucht Reife.
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Über Marcel Proust
Über den Autor
Schriftsteller · Französisch · 1871 - 1922
Marcel Proust (1871–1922) war ein französischer Schriftsteller, dessen siebenbändiger Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" die französische Romanliteratur des frühen 20. Jahrhunderts dominiert.
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Proust wurde am 10. Juli 1871 in Paris geboren und starb dort am 18. November 1922. Neben seiner literarischen Tätigkeit trat er auch als Sozialkritiker hervor. Sein monumentales Romanwerk gilt bis heute als Meisterleistung der Weltliteratur und kreist um die menschliche Erinnerung, Zeit und Gesellschaft.
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Liebe ist in dem, der liebt, nicht in dem, der geliebt wird.
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Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
— Arthur Schopenhauer
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