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Du kamst, du gingst mit leiser Spur

Spruchbild: Du kamst, du gingst mit leiser Spur,  ein flüchtiger Gast im Erdenland.   Woher? Wohin? Wi …

Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland. Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.

Bedeutung

Der Spruch sucht Trost, indem er Tod, Verlust oder Abschied in ein tragendes Bild fasst. Liebe, Erinnerung oder Gottesnaehe lassen die verstorbene Person nicht einfach verschwinden, sondern als innere Verbindung weiterwirken. Seine Bedeutung liegt darin, Trauer nicht zu beschleunigen, sondern ihr eine Sprache zu geben, in der Schmerz, Liebe und Hoffnung nebeneinander bestehen duerfen. Gerade weil der Ton schwer ist, sollte die Aussage Trost anbieten, ohne Schmerz zu ueberdecken oder Angehoerigen eine Deutung aufzudraengen.

Verwendung

Er passt in Kondolenzkarten, Traueranzeigen, Erinnerungsseiten oder eine kurze Ansprache am Grab, wenn Schmerz und Trost behutsam nebeneinander stehen sollen. In persoenlichen Nachrichten sollte die Formulierung nur gewaehlt werden, wenn der Ton zur betroffenen Person passt. Wegen Tod, Trauer oder schwerem Trost sollte der Spruch behutsam und nur in einem bewusst passenden Zusammenhang verwendet werden.

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Über Ludwig Uhland

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1787 - 1862

Ludwig Uhland (1787–1862) war ein Tübinger Dichter, Mediävist und Abgeordneter der Frankfurter Nationalversammlung von 1848.

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Uhland vereinte in seinem Wirken Dichtung, Rechtswissenschaft und Politik. Als Literaturwissenschaftler leistete er wegweisende Beiträge zur Erforschung des Mittelalters. Seine Lyrik, geprägt von romantischen und volksnahen Tönen, brachte ihm zu Lebzeiten breite Anerkennung weit über seine Heimatstadt Tübingen hinaus.

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