
Das Recht ist des Wachenden, das Glück des Schlafenden.
Bedeutung
Das Sprichwort stellt Recht und Glück einander gegenüber. Recht gehört dem Wachenden, also dem Aufmerksamen, der seine Ansprüche kennt und verteidigt. Glück dagegen fällt dem Schlafenden zu, ohne Planung oder Kontrolle. Die Aussage spielt mit zwei Lebensprinzipien: Für Gerechtigkeit muss man wachsam sein, während Glück oft unerwartet kommt. Beides lässt sich nicht auf dieselbe Weise erzwingen. Der knappe Gegensatz erklärt, warum Vorsorge und Zufall im Leben nebeneinander bestehen. im Alltag
Verwendung
Geeignet für Sprichwortsammlungen zu Glück, Recht und Lebensklugheit. Der Satz passt, wenn der Unterschied zwischen aktivem Einfordern und zufälligem Gelingen knapp, volkstümlich und etwas rätselhaft formuliert werden soll. Er funktioniert gut in kurzen Sammlungen, braucht aber bei modernen Lesern manchmal eine kleine Einordnung. Ein Beispiel erleichtert das Verständnis.
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