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Das Glück ist wie ein Brillengestell

Spruchbild: Das Glück ist wie ein Brillengestell.  Man sucht es, bis man darauf tritt, und dann ist es …

Das Glück ist wie ein Brillengestell. Man sucht es, bis man darauf tritt, und dann ist es hinüber.

Bedeutung

Das Bild ist präzise in seiner Ironie: Das Gesuchte liegt so nah, dass man drauftritt – und der Moment des Findens ist zugleich der Moment der Zerstörung. Glück ist flüchtig nicht weil es weit entfernt ist, sondern weil es beim unachtsamen Näherkommen kaputt geht. Die Alltagsmetapher verankert eine bittere Lebenserfahrung in einer komisch-nüchternen Beobachtung. Das Brillengestell macht Glück komisch alltäglich. Man sucht es angestrengt, obwohl es nah ist; erst wenn man es achtlos zerstört, erkennt man seinen Wert.

Verwendung

Als humorvoller Kommentar auf das Verpassen von Glücksmomenten. Passend wenn jemand knapp an einer Gelegenheit vorbeigeschrammt ist oder Glück durch Ungeduld und Unachtsamkeit zerstört hat. Passend ist das Zitat für humorvolle Glückwünsche, Alltagstexte oder Reflexionen über übersehenes Glück. Bei schwerem Unglück sollte der Witz vorsichtig eingesetzt werden.

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Über Annette von Droste-Hülshoff

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1797 - 1848

Annette von Droste-Hülshoff (1797–1848) war eine deutsche Schriftstellerin und Komponistin, geboren auf Burg Hülshoff bei Münster und gestorben auf Burg Meersburg.

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Als Freiin von Droste zu Hülshoff trug sie einen der längsten Adelsnamen der deutschen Literaturgeschichte: Anna Elisabeth Francisca Adolphina Wilhelmina Ludovica. Sie wirkte nicht nur als Dichterin, sondern auch als Komponistin – eine seltene Doppelbegabung unter den Schriftstellerinnen ihrer Zeit.

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Quadratisches Spruchbild: Das Glück ist wie ein Brillengestell.  Man sucht es, bis man darauf tritt, und dann ist es …

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