
Denken ist die Wege Gottes beschreiten - durch Denken gelangt man zu Gott.
Bedeutung
Bettina von Arnim richtet den Blick auf eine konkrete Spannung zwischen gedanken und glauben. Die Aussage gewinnt Kraft, weil sie einen inneren Widerspruch sichtbar macht: Wunsch und Wirklichkeit, Haltung und Handlung, Einsicht und Versuchung. So wird der Spruch zu einer kurzen Prueffrage an das eigene Verhalten und nicht bloss zu einem schoenen Satz fuer den Augenblick. Der religioese Anspruch gehoert zum Kern der Aussage und sollte nicht neutralisiert, aber auch nicht jedem Anlass ungeprueft zugemutet werden.
Verwendung
Er passt in kurze Reden, persoenliche Nachrichten, Unterrichtsmaterial, Kalenderblaetter oder thematische Seiten zu Glauben, wenn eine praezise Lebensbeobachtung gebraucht wird. In Karten sollte der konkrete Anlass erkennbar sein, damit der Satz nicht beliebig neben anderen Weisheiten steht. Der religioese Gehalt ist stark; der Spruch passt nur, wenn diese Sprache zur Situation und zu den angesprochenen Menschen passt.
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Über Bettina von Arnim
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1785 - 1859
Bettina von Arnim (1785–1859) war eine deutsche Schriftstellerin, Zeichnerin und Komponistin der Romantik, geborene Brentano und Schwägerin von Clemens Brentano.
Mehr erfahren
Geboren als Elisabeth Catharina Ludovica Magdalena Brentano in Frankfurt am Main, heiratete sie 1811 den Schriftsteller Achim von Arnim. Sie pflegte enge Freundschaften mit Goethe und den Brüdern Grimm und verarbeitete diese Beziehungen in ihren Briefromanen. Als Zeichnerin und Komponistin vereinte sie mehrere Kunstformen in ihrem Schaffen.

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