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Am meisten nützt eine Rede

Spruchbild: Am meisten nützt eine Rede,  die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.

Am meisten nützt eine Rede, die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.

Bedeutung

Seneca beschreibt die wirksamste Rhetorik nicht als lautstarke Ansprache, sondern als stilles Einschleichen in kleinen Abschnitten: Eine Rede, die sich schrittweise in die Seele arbeitet, ist überzeugender als eine, die mit Gewalt überwältigt. Das Bild des Einschleichens ist klug gewählt: Gute Rede öffnet, ohne zu brechen. Das Zitat ist eine Anleitung zur wirkungsvollen Kommunikation durch Dosierung und Geduld statt durch rhetorischen Druck oder Bombast.

Verwendung

Passt in Texte über Rhetorik, Überzeugungskraft oder die Kunst der sanften Kommunikation. Geeignet als Impulszitat für Seminare über Präsentation, Führungskommunikation oder Essays über Senecas Erkenntnisse zur Rede. Auch gut in Texten über Wirkung von Sprache und die Geduld als rhetorische Tugend.

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Über Seneca

Über den Autor

Philosoph · Römisch · 4 v. Chr. - 65 n. Chr

Lucius Annaeus Seneca (ca. 1–65 n. Chr.) war ein römischer Stoiker, der als Erzieher und Berater Kaiser Neros dessen Herrschaft mitgestaltete und auf kaiserlichen Befehl Selbsttötung beging.

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Obwohl Seneca in seinen Schriften Verzicht und Bescheidenheit predigte, zählte er zu den reichsten und mächtigsten Männern Roms – ein Widerspruch, der ihm schon zu Lebzeiten den Ruf eines Opportunisten einbrachte. Im Jahr 55 bekleidete er ein Suffektkonsulat. Zuletzt beschuldigte ihn Nero der Beteiligung an der Pisonischen Verschwörung und zwang ihn damit in den Tod.

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Quadratisches Spruchbild: Am meisten nützt eine Rede,  die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.

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