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Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus

Spruchbild: Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.

Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.

Bedeutung

Spitteler stellt Liebe als Kraft dar, die selbst aus grausamem Schicksal ein Körnchen Glück schöpfen kann. Das Bild ist klein und vorsichtig: Es verspricht keinen großen Ausgleich und keine Aufhebung des Leids, sondern nur einen winzigen Rest von Wärme, Sinn oder Trost. Gerade dadurch wirkt der Satz weniger triumphal als beharrlich. Liebe erscheint als Fähigkeit, im Schweren noch etwas Menschliches und Helles zu finden.

Verwendung

Passend für behutsame Trosttexte, Liebesbriefe in schwierigen Zeiten, Trauer-nahe Reflexionen oder Texte über Zuversicht. Der Spruch eignet sich, wenn Leid nicht beschönigt, aber durch Liebe etwas gemildert werden soll. Bei frischem Verlust sollte er vorsichtig eingesetzt werden und Raum lassen.

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Über Carl Spitteler

Über den Autor

Schriftsteller · Schweizerisch · 1845 - 1924

Carl Spitteler (1845–1924) war Schweizer Dichter und Essayist, der 1919 als einziger gebürtiger Schweizer den Nobelpreis für Literatur erhielt.

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Spitteler wurde am 24. April 1845 in Liestal geboren und starb am 29. Dezember 1924 in Luzern. Er schrieb auch unter dem Pseudonym Carl Felix Tandem und war neben seiner dichterischen Tätigkeit als Kritiker und Essayist tätig. Sein Geburtsort Liestal sowie Bennwil in Basel-Landschaft zählen zu seinen Heimatorten.

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Quadratisches Spruchbild: Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.

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