gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Wer noch nie einem Feind verziehen hat

Spruchbild: Wer noch nie einem Feind verziehen hat,  hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden geno …

Wer noch nie einem Feind verziehen hat, hat noch nie eine der höchsten Lebensfreuden genossen

Bedeutung

Lavater beschreibt Vergeben nicht als moralische Pflicht, sondern als Genuss, als eine der höchsten Freuden des Lebens. Wer einem Feind vergibt, tut nicht dem anderen etwas Gutes, sondern sich selbst. Die Last des Hasses fällt ab, und an ihrer Stelle entsteht etwas Leichtes und Befreiendes. Das Zitat macht Vergebung attraktiv, indem es sie aus dem Reich der Selbstaufopferung in das der persönlichen inneren Bereicherung verschiebt.

Verwendung

Passt in Texte über Vergebung, innere Freiheit oder Konflikttransformation, Versöhnung und emotionale Heilung. Gut geeignet für Predigten, Reden über Versöhnung oder Ratgeber über emotionale Gesundheit. Auch passend als Motivationsimpuls für Menschen, die mit altem Groll und unerledigten Konflikten zu kämpfen haben.

Wie gefällt dir dieser Spruch?

Durchschnittsbewertung: 4.40 von 5 (5 Stimmen)

Gewichtete Bewertung (Bayesian): 3.98 von 5

Über Johann Kaspar Lavater

Über den Autor

Philosoph und Schriftsteller · Schweizerisch · 1741 - 1801

Johann Kaspar Lavater (1741–1801) war ein Zürcher Pfarrer und Philosoph, der als Hauptvertreter der Physiognomik den Charakter eines Menschen aus seinen Gesichtszügen zu deuten versuchte.

Mehr erfahren

Lavater wirkte in der Zeit der Aufklärung und verband theologisches Denken mit dem Versuch, Persönlichkeit und Seele durch die äußere Erscheinung des Menschen wissenschaftlich zu erfassen. Seine Werke zur Physiognomik fanden in ganz Europa Beachtung und machten ihn zu einer der einflussreichsten Figuren des späten 18. Jahrhunderts. Er lebte und starb in Zürich, wo er auch als reformierter Geistlicher tätig war.

Mehr auf Wikipedia

Ähnliche Sprüche