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Ich glaube, dass die Bibel allein

Spruchbild: Ich glaube, dass die Bibel allein  die Antwort auf alle unsere Fragen ist,  und dass wir n …

Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist, und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.

Bedeutung

Bonhoeffer formuliert ein Bekenntnis zur Suffizienz der Heiligen Schrift: Die Bibel ist keine unvollständige Quelle, die durch andere ergänzt werden muss – sie reicht. Die Haltung des anhaltenden und demütigen Fragens ist dabei entscheidend: Nicht Forderung, sondern Offenheit erschließt die Antwort. Das ist ein evangelisches Grundvertrauen in die Schrift als vollständige Offenbarung. Im Zusammenhang mit Glauben gewinnt der Gedanke zusätzliches Gewicht, weil er eine konkrete Haltung sichtbar macht. Gerade dadurch eignet sich der Spruch für Leserinnen und Leser, die eine kurze Aussage mit erkennbarem innerem Kern suchen. Der religiöse Ton gibt dem Gedanken Gewicht, verlangt aber auch Behutsamkeit. Er wirkt besonders dann, wenn er nicht als allgemeine Formel benutzt wird, sondern als bewusst gläubige oder theologische Aussage.

Verwendung

Geeignet ist das Zitat für ausdrücklich christliche Andachten, Bibelkreise oder theologische Texte über Schriftvertrauen. Für neutrale Empfehlungen ist es ungeeignet, weil die Bibel als alleinige Antwort auf alle Fragen gesetzt wird. Heute sollte der Spruch religiös sensibel eingeordnet werden, weil er ausschließend wirken kann. Ein kurzer persönlicher Zusatz sollte den Anlass nennen, damit der Spruch nicht austauschbar wirkt.

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Über Dietrich Bonhoeffer

Über den Autor

Theologe · Deutsch · 1906 - 1945

Dietrich Bonhoeffer (1906–1945) war ein lutherischer Theologe der Bekennenden Kirche, der auf Befehl Hitlers im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde.

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Mit 24 Jahren habilitiert, leitete Bonhoeffer ab 1935 das illegale Predigerseminar der Bekennenden Kirche in Finkenwalde. Ab 1933 stellte er sich öffentlich gegen die nationalsozialistische Judenverfolgung und schloss sich um 1938 dem Widerstand um Admiral Canaris an. Seine in der Haft verfassten Gefängnisbriefe gelten als theologisch einflussreich.

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