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Die Schrift hat Stellen genug

Spruchbild: Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.

Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.

Bedeutung

Pascal beschreibt die Bibel als vielstimmigen Text, der zugleich trösten und erschrecken kann. Alle Stände meint Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und gesellschaftlichen Rollen. Die Schrift bietet Zuspruch, Hoffnung und Halt, aber auch Mahnung, Gericht und Unruhe. Der Satz nimmt religiöse Lektüre ernst: Sie bestätigt nicht nur, was man hören möchte, sondern stellt Menschen auch infrage. Trost und Erschrecken gehören hier zusammen in derselben Quelle.

Verwendung

Geeignet für Predigten, Bibelarbeiten, theologische Essays oder Texte über die Ambivalenz religiöser Worte. Der Spruch passt, wenn die Bibel nicht nur als Trostbuch, sondern auch als herausfordernder Text verstanden werden soll. Außerhalb kirchlicher Kontexte braucht er eine klare Einordnung.

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Über Blaise Pascal

Über den Autor

Philosoph · Französisch · 1623 - 1662

Blaise Pascal (1623–1662) war ein französischer Mathematiker, Physiker und Philosoph, der als Erfinder einer der ersten Rechenmaschinen und durch seine Wahrscheinlichkeitstheorie Maßstäbe setzte.

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Pascal wurde am 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand geboren und starb bereits mit 39 Jahren in Paris. Neben seinen naturwissenschaftlichen Leistungen widmete er sich intensiv der christlichen Philosophie und hinterließ mit seinen „Pensées" ein wegweisendes Werk der französischen Literatur und Glaubensreflexion.

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Quadratisches Spruchbild: Die Schrift hat Stellen genug, um alle Stände zu trösten und alle Stände zu erschrecken.

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