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Der Standpunkt macht es nicht

Spruchbild: Der Standpunkt macht es nicht,  die Art macht es, wie man ihn vertritt.

Der Standpunkt macht es nicht, die Art macht es, wie man ihn vertritt.

Bedeutung

Theodor Fontane betont, dass nicht allein der Inhalt einer Meinung und ihre sachliche Richtigkeit zählt, sondern ebenso sehr die Art und Weise ihrer Vertretung und Kommunikation. Derselbe Standpunkt kann überzeugend und respektvoll oder aber abstoßend und verletzend wirken – je nach Ton, innerer Haltung und Form. Respekt, Sachlichkeit und angemessener Ton entscheiden wesentlich über die Wirkung politischer und persönlicher Positionen auf andere Menschen und ihren Eindruck.

Verwendung

Gut für politische Bildungstexte, Rhetorik-Seminare und Diskussionen über Debattenkultur und zivilisierten öffentlichen Umgang. Passt in Reden über Demokratie und den respektvollen gesellschaftlichen Umgang mit Meinungsverschiedenheiten und Andersdenkenden. Eignet sich auch als Impuls in Kommunikationstrainings und Texten über die unterschätzte Kraft des Tons und der inneren Haltung.

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Über Theodor Fontane

Über den Autor

Schriftsteller · Deutsch · 1819 - 1898

Theodor Fontane (1819–1898) schrieb mit „Effi Briest" und „Der Stechlin" Schlüsselwerke des deutschen Realismus – ausgebildeter Apotheker, der erst im Alter zum Romanautor wurde.

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Fontane wuchs in Neuruppin und Swinemünde auf und absolvierte zunächst eine Apothekerausbildung, bevor er als Balladendichter und Journalist Fuß fasste. Als Regierungspressereferent und Redakteur der Kreuzzeitung erarbeitete er nebenbei die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg". Seinen Ruf als Romanautor begründete er erst im fortgeschrittenen Alter – seine hugenottischen Wurzeln und das Berliner Milieu prägten sein Werk nachhaltig.

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