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Sprüche und Zitate von Baruch de Spinoza

40 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Philosoph · 1632 - 1677

Baruch de Spinoza (1632–1677) war ein niederländischer Philosoph, Sohn sephardischer Einwanderer aus Portugal, und gilt als einer der Begründer der modernen Bibel- und Religionskritik.

Mehr auf Wikipedia
  1. Der höchste Stolz und der höchste Kleinmut ist die höchste Unkenntnis seiner selbst

    ✦ 3.8
  2. Die Tugend des freien Menschen zeigt sich ebenso groß im Vermeiden wie im Überwinden von Gefahren.

    ✦ 3.8
  3. Der Hochmütige liebt die Nähe von Schmarotzern oder Schmeichlern, haßt aber die Edelgesinnten.

    ✦ 3.7
  4. Jeder hat soviel Recht, wie er Macht hat.

    ✦ 3.7
  5. Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut

    ✦ 3.7
  6. Hass ist Unlust, verbunden mit der Idee einer äußeren Sache.

    ✦ 3.7
  7. Ein freier Mensch denkt über nichts weniger nach als über den Tod; seine Weisheit besteht nicht im Denken über den Tod, sondern über das Leben.

    ✦ 3.7
  8. Hochmut ist, aus Liebe zu sich selbst eine höhere Meinung von sich haben, als recht ist.

    ✦ 3.7
  9. Die Idee des Meeres ist in einem Wassertropfen vereint.

    ✦ 3.6
  10. Der freie Mensch denkt an nichts weniger als an den Tod; und seine Weisheit ist ein Nachsinnen über das Leben.

    ✦ 3.6
  11. Das höchste Gut des Geistes ist die Erkenntnis Gottes, und die höchste Tugend des Geistes ist, Gott zu erkennen.

    ✦ 3.6
  12. Nichts in der Natur ist zufällig. Etwas erscheint nur zufällig aufgrund der Unvollständigkeit unseres Wissens.

    ✦ 3.6
  13. Heiterkeit kann kein Übermaß haben, sondern ist immer gut, Melancholie dagegen ist immer schlecht.

    ✦ 3.5
  14. Hochmut ist, wenn ein Mensch sich eine Vollkommenheit beimißt, die bei ihm nicht zu finden ist.

    ✦ 3.5
  15. Jedes Ding kann nur von einer äußeren Ursache zerstört werden.

    ✦ 3.5
  16. Für Frauen ist die Scheidung oft eine Straße, die in die Freiheit führt. Für Männer ist sie eher ein goldenes Schiff, das mit vollen Segeln in Richtung Freiheit fährt.

    ✦ 3.4
  17. Man wünsche seinen Freunden nicht zu grosses Glück, wenn man sie behalten will.

    ✦ 3.4
  18. Der Mensch, der von der Vernunft geleitet wird, ist freier in einem Staate, wo er nach gemeinsamem Beschlusse lebt, als in der Einsamkeit, wo er sich allein gehorcht.

    ✦ 3.4
  19. Demut ist keine Tugend, das heißt, sie entspricht nicht der Vernunft.

    ✦ 3.4
  20. Frieden ist nicht Abwesenheit vom Krieg; Friede ist eine Tugend, eine Geisteshaltung, eine Neigung zu Güte, Vertrauen, Gerechtigkeit.

    ✦ 3.3