52 Sprüche
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Januar Sprüche
St. Paulus klar, gutes Jahr - bringt er Wind, regnet's geschwind. (14. Jan.)
Die Agnessonne hat weder Kraft noch Wonne. (21. Jan.)
St. Julian bricht das Eis, oder er bringt's mit von seiner Reis'. (09. Jan.)
Wenn an Antonius die Luft ist klar, gibt's bestimmt ein trockenes Jahr. (17. Jan.)
Um Antonius nehmen die Tage zu um eine kleine Mönchesruh'. (17. Jan.)
Große Kälte am Antoniustag, manchmal nicht lange halten mag. (17. Jan.)
Die Kälte, die kommt angegangen, wenn bei Theobald die Tage langen. (16. Jan.)
Der Theobald, der Theobald, der macht unsere Häuser kalt. (16. Jan.)
Ist der Paulustag gelinde, folgen im Frühjahr rauhe Winde. (14. Jan.)
An Amalie Sonnenschein, bringt viel Korn und Weizen ein. (10. Jan.)
St. Erhard mit der Hack', steckt die Feiertag' in den Sack. (08. Jan.)
St. Valentin nimmt die Feiertag hin. (07. Jan.)
Ist's Dreikönig hell und klar, gibt's viel Wein in diesem Jahr. (06. Jan.)
Die Heiligen Drei Könige kommen oder gehen im Wasser. (06. Jan.)
Dreikönigsabend hell und klar, verspricht ein gutes Erntejahr. (06. Jan.)
Markarius das Wetter prophezeit für die ganze Erntezeit. (04. Jan.)
Am Neujahrstag Sonnenschein, läßt das Jahr uns fruchtbar sein.
Neujahrsnacht still und klar, deutet auf ein gutes Jahr.
Ist bis Dreikönigstag kein Winter, so kommt auch kein strenger mehr dahinter. (06. Jan.)
Wenn es dem Severin gefällt, dann bringt er mit die große Kält'. (08. Jan.)
Heilige Dreikönig sonnig und still, der Winter vor Ostern nicht weichen will. (06. Jan.)
Morgenrot am ersten Tag, Unwetter bringt und große Plag'.
Wie der Basillus, so der September. (02. Jan.)
Wie das Wetter am Markarius war, so wird der September, trüb oder klar. (04. Jan.)
Am Neujahrstag kalt und weiß, wird der Sommer später heiß.
Ist im Januar dick das Eis, gibt's im Mai ein üppig Reis.
Wenn's um Neujahr Regen gibt, oft um Ostern Schnee noch stiebt.
Im Januar recht hoher Schnee heißt für den Sommer hohen Klee.
Wenn im Januar viel Nebel steigen, wird sich ein schönes Frühjahr zeigen.
Bei Donner im Winter ist viel Kälte dahinter.
Januar warm - dass Gott erbarm'.
Scheint an Martina die Sonne mild, ist sie der guten Ernte Bild. (30. Jan.)
Bringt Martina Sonnenschein, hofft man auf viel Frücht' und Wein. (30. Jan.)
St. Blasius ist auf Trab und stößt dem Winter die Hörner ab. (03. Feb.)
St. Julian zerbricht das Eis, bricht er's nicht, umarmt er es. (27. Jan.)
Thimoteus bricht's Eis, hat er keins, dann macht er eins. (26. Jan.)
Je kälter unser Pauli und auch heller, desto voller werden Scheuer und Keller. (25. Jan.)
Am Tage Pauli Bekehr, der halbt Winter hin, der halbe Winter her. (25. Jan.)
St. Paulus Kält' mit Sonnenschein, wird das Jahr wohl fruchtbar sein. (25. Jan.)
An St. Vinzent da hat der Winter noch kein End. (22. Jan.)