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Sprüche über Beleidigung

58 Sprüche — Seite 2

Eine Beleidigung trifft selten nur das Ohr, sondern meist den Selbstwert und die Würde eines Menschen. Sie kann aus Gedankenlosigkeit, Übermut oder bewusster Kränkung entstehen und hinterlässt oft mehr Nachhall, als dem Augenblick anzusehen ist. Deshalb berührt das Thema Sprache, Macht und menschliche Verletzlichkeit zugleich.

Worte über Beleidigung helfen in Momenten, in denen eigene Formulierungen fehlen. Als Trost in Kondolenzschreiben, auf Trauerkarten oder in persönlichen Nachrichten können sie ausdrücken, was das Herz fühlt, ohne zu vereinfachen oder zu verharmlosten.

  1. Besser einander beschimpfen als einander beschießen.

    Winston Churchill

  2. In einem guten Wort ist für drei Winter Wärme. Ein böses Wort verletzt wie sechs Monate Frost.

  3. Wenn der Frühling ins Land zieht, wäre es eine Beleidigung der Natur, nicht einzustimmen in ihr Jauchzen.

    John Milton

  4. Es gibt Worte, die gehen in den Kopf wie Splitter ins Fleisch: Man merkt es nicht. Erst nach einer Weile fangen sie an zu schmerzen und zu eitern, und oft hat man seine liebe Not, ehe man sie wieder r …

    Jeremias Gotthelf

  5. Diejenigen, welche von ihrer Unantastbarkeit zu hohe Meinung besitzen, zeigen oft eine beleidigende Geringschätzung anderer.

    Heinrich Martin

  6. Und sollte ich vergessen haben, jemanden zu beschimpfen, dann bitte ich um Verzeihung!

    Johannes Brahms

  7. Es ist eine Eigentümlichkeit des menschlichen Charakters, dass man die, die man beleidigt hat, auch noch hasst.

    Tacitus

  8. Über große Demütigungen trösten wir uns selten - wir vergessen sie.

    Marquis de Vauvenargues

  9. Das Auge des Freundes ist so empfindlich, dass der geringste Anlass es verletzt

  10. Der Künstler fühlt sich stets gekränkt, wenn's anders kommt, als wie er denkt.

    Wilhelm Busch

  11. Sei doch zu groß, um von jeder Kleinigkeit beleidigt zu werden!

    Alexander Pope

  12. Kränkungen haben ihr Gutes: Sie setzen einen ins Recht.

    Henry de Montherlant

  13. Böse Worte verwunden mehr als ein scharfes Schwert.

  14. Wer essen will, soll den Koch nicht beleidigen.

  15. Jeder hat das Recht, alles zu tun, wodurch er keinen verletzt.

    Arthur Schopenhauer

  16. Gerechtigkeit wird nur dort herrschen, wo sich die vom Unrecht nicht Betroffenen genauso entrüsten wie die Beleidigten.

    Platon

  17. Die Zeit heilt Schmerzen und Streitigkeiten, weil der Mensch sich ändert. Weder der Beleidiger noch der Beleidigte bleiben, was sie einmal waren

    Blaise Pascal

  18. Keine Beleidigung würde mich so hart treffen, wie ein misstrauischer Blick von einem meiner Hunde.

    James Gardner

  19. Unterhaltung ist gut, wenn sie nicht unsittlich, sondern anständig ist, und wenn ihretwegen nicht andere leiden müssen.

    Leo Tolstoi

  20. Große Völker vergessen zwar Leiden, nicht aber Demütigungen.

    Winston Churchill