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Sprüche und Zitate von Bernhard Freidank

47 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Dichter · Deutsch · 1190 - 1233

Freidank (um 1190–1233) war ein fahrender Kleriker ohne höhere Weihen aus Schwaben oder dem Elsass, der 1228/29 am Kreuzzug Friedrichs II. teilnahm.

Mehr auf Wikipedia
  1. Mein Herz im Traume Wunder sieht, was nie geschah und nie geschieht

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  2. Wir wünschen Alter alle Tage, und kommt es, hört man nichts als Klage.

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  3. Wer sich vom Wolfe Rat lässt geben, dessen Schafen geht's ans Leben.

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  4. Ging ein Hund tausend Stund zur Kirche, er wär doch ein Hund.

    3.6
  5. Gott dienen mit beständ'gem Sinn ist aller Weisheit Anbeginn.

  6. Es badet sich die Kräh mit allem Fleiß und kann doch niemals werden weiß.

  7. Auf Erden nichts geschaffen ist, was hat Bestand für lange Frist.

  8. Wenn du dich geirrt hast, so schäme dich nicht, es besser zu machen.

  9. Das schlimmste Glied, das Menschen tragen, ist die Zunge, hör' ich sagen.

  10. Wer seinen Mund in Gewalt, der wird in Ehren werden alt!

  11. Wie groß auch eine Missetat, Gott dennoch größre Gnade hat.

  12. Glück ist recht wie ein Ball; Wer steiget, soll fürchten den Fall.

  13. Gar oft ist ohne Recht zerronnen, was ohne Recht man hat gewonnen.

  14. Gar oft weint man im Herzensgrund, wo doch lachen muss der Mund.

  15. Es ist betrogen deren Mut, die sich selber dünken gut.

  16. Wer um alle Dinge sorgen will, den erwartet Leides viel.

  17. Niemand mag auf lange Zeit große Ehre haben ohne Neid.

  18. Des Mannes Witz zu Ende geht, wenn er in großen Zorn gerät.

  19. Versagen war stets Frauensitte, doch lieben sie, dass man sie bitte.

  20. Die Nachtigall mag mühen sich sehr, brüllt ein Ochse oder ein Esel daher.