Sprüche und Zitate von Christian Morgenstern
107 Zitate — Seite 2
Über den Autor
Schriftsteller · Deutsch · 1871 - 1914
Christian Morgenstern (1871–1914) schuf mit den „Galgenliedern" absurd-komische Gedichte, die Sprache und Logik auf einzigartige Weise spielerisch unterliefen.
Mehr auf WikipediaWer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemüht sich, selbst in kleinen Dingen, wie dem Niedertreten des Grases, schonungsvoll zu sein.
✦ 4.0Zuhause ist da, wo man dich wieder aufimmt, auch wenn du mal etwas falsch gemacht hast.
✦ 3.9Siehe eine Sanduhr: Da lässt sich nichts durch Rütteln und Schütteln erreichen, du musst geduldig warten, bis der Sand, Körnlein um Körnlein, aus dem einen Trichter in den anderen gelaufen ist.
✦ 3.9Die Sterne lauter ganze Noten. Der Himmel die Partitur. Der Mensch das Instrument.
✦ 3.9Jede Sprache ist schön, wenn nicht nur geschwätzt, sondern auch was gesagt wird.
✦ 3.9Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es.
✦ 3.9Enthusiasmus ist das schönste Wort der Erde.
✦ 3.9Was ist das erste, wenn Herr und Frau Müller in den Himmel kommen? Sie bitten um Ansichtskarten.
✦ 3.9Ein wirklich eigener Gedanke ist immer noch so selten wie ein Goldstück im Rinnstein.
✦ 3.9Lieblose Kritik ist ein Schwert, das scheinbar den anderen, in Wirklichkeit aber den eigenen Herrn verstümmelt.
✦ 3.9Meistens ist in sechs bis acht Wörtern völlig abgemacht. Und in ebenso viel´ Sätzen Lässt sich Bandwurmweisheit schwätzen.
✦ 3.9Es gibt kaum eine größere Enttäuschung, als wenn du mit einer recht großen Freude im Herzen zu gleichgültigen Menschen kommst
✦ 3.9Ganze Weltalter voll Liebe werden notwendig sein, um den Tieren ihre Dienste und Verdienste an uns zu vergelten.
✦ 3.9Man muss aufhören können zu fragen. Im Täglichen wie im Ewigen.
✦ 3.9Der Mensch - ein Exempel der beispiellosen Geduld der Natur.
✦ 3.9Sieh, das ist Lebenskunst, vom schieren Wahn des Lebens sich befreien, fein hinzulächeln übers große Muss.
✦ 3.9Wir spielen unsere Gedanken gegeneinander aus, in Wirklichkeit unsere Temperamente.
✦ 3.9Mancher Gedanke fällt um wie ein Leichnam, wenn er mit dem Leben konfrontiert wird.
✦ 3.9Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: Je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie
✦ 3.8Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen fühlen, wenn jemand eine Wahrheit ausspricht.
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