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Sprüche über Familie und Verwandtschaft

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Spruchbild: Sprüche über Familie und Verwandtschaft

Familie ist in deutschen Sprichwörtern oft Hort und Last zugleich – Zuflucht und Verpflichtung. Diese Weisheiten über Verwandtschaft sind ehrlicher als jede Sonntagsrede: direkt, manchmal kritisch, immer treffend.

Sprichwörter über Familie und Verwandtschaft passen zu Familienfeiern, Hochzeiten, Geburtstagen, Stammbäumen, Fotobüchern oder Reden im engen Kreis. Sie können Zusammenhalt, Eigenheiten und gewachsene Bindungen ansprechen. Bei schwierigen Familienverhältnissen sind behutsame Sprüche besser, damit aus einem traditionellen Satz kein Druck zur Harmonie entsteht. Bei religiösen Bezügen sollte die Formulierung zur Haltung der angesprochenen Person passen. Für humorvolle Runden ist wichtig, dass die Pointe gemeinsam getragen wird und niemanden trifft.

  1. Muttertreu ist täglich neu.

    4.0
  2. Wo man Vater und Mutter spricht, da hört man die freundlichsten Namen.

    4.0
  3. Was der Vater erspart, vertut der Sohn.

    4.0
  4. Wie man die Kinder gewöhnt, so hat man sie.

    4.0
  5. Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen

    4.0
  6. Mein Vater hat mich nicht gelehrt, aus einem leeren Glase trinken.

    4.0
  7. Das will ich tun, es ist des Vaters Wille.

    4.0
  8. Kinder und Narren sagen die Wahrheit.

    4.0
  9. Ein reicher Bauer kennt seine Verwandten nicht.

    3.9
  10. Man soll das Kind nicht mit dem Bade verschütten.

    3.9
  11. Aller Adel hat einen Misthaufen zum Vater und die Fäulnis zur Mutter.

    3.9
  12. Eine Mutter versteht auch, was ein Kind nicht ausspricht.

    3.9
  13. Kinderzeugen ist keine Zwangsarbeit.

    3.9
  14. Kinder findet man nicht auf dem Mist.

    3.9
  15. Wenn Kinder kacken wollen wie große Leute, so knacken ihnen die Ärsche.

    3.9
  16. Den Vater kennt man an dem Kind, den Herrn an seinem Hausgesind.

    3.8
  17. Mütter lieben Töchter, aber Söhne noch viel mehr.

    3.8
  18. Man fragt die Kinder groß nicht, was sie klein getragen haben.

    3.8
  19. Wenn Kinder und Narren zu Markte gehen, lösen die Krämer Geld.

    3.8
  20. Was einer daheim hat, das braucht er nicht aussen zu suchen.

    3.7
  21. Ist eine Mutter noch so arm, so gibt sie ihrem Kinde warm.

    3.7
  22. Man küsst das Kind oft um der Mutter willen.

    3.7
  23. Der Vater sieht nicht wohl, die Mutter drückt ein Auge zu.

    3.7
  24. Mutterschoß ist warm, aber arm.

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  25. Wer keine Kinder hat, weiß nicht, warum er lebt.

    3.6
  26. Ich bin meiner Mutter nicht an den Zehen gewachsen.

    3.6
  27. Draussen hat man hundert Augen, daheim kaum eins.

    3.6
  28. Böse Eltern machen fromme Kinder.

    3.6
  29. Fleissige Mutter hat faule Töchter.

    3.6
  30. Vatersegen baut den Kindern Häuser, Mutterfluch reißt sie nieder.

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  31. Brüder haben ein Geblüte, aber selten ein Gemüte.

    3.6
  32. Eine Mühle, die nicht umgeht, ein Backofen, der nicht heizt und eine Mutter, die nicht gern daheim ist, sind unwert.

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  33. Wenn die Kinderschuhe zerbrochen sind, legt man Stiefel an.

    3.5
  34. Nichts lieber als Kindeskind.

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  35. Die Eltern haben die Kinder lieber als die Kinder die Eltern.

    3.5
  36. Bruderliebe sieht oft trübe.

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  37. Wenn du deinen Sohn mit Füßen treten willst, so zieh vorher die Schuh aus.

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  38. Die Tochter frißt die Mutter.

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  39. Es ist besser, die Kinder bitten dich, als du sie.

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  40. Das Kind, das seine Mutter verachtet, hat einen stinkenden Atem.

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