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Sprüche über Eifersucht

78 Sprüche — Seite 2

Eifersucht ist eines jener Gefühle, die Liebe und Angst auf unheilvolle Weise vermischen können. Sie entsteht aus Verlustfurcht, Vergleich und innerer Unsicherheit und richtet ihren Blick oft stärker auf das Bedrohliche als auf das Verbindende. Darum besitzt dieses Thema eine besondere Schärfe in Beziehungen und Selbstbildern.

Sprüche und Zitate zum Thema Eifersucht lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Missgunst ist die Trauer, die wir bei fremden Reichtümern empfinden.

    Zenon von Kition

  2. Die Eifersucht stirbt viel später als die Liebe.

    Herbert George Wells

  3. Zu einem Gespräch unter Frauen gehören mindestens drei: Zwei, die sprechen, und eine, über die gesprochen wird.

    Alphonse Karr

  4. Wer nicht eifert, liebt nicht.

  5. Wir finden drei Gründe für Streit in der menschlichen Natur: erstens Konkurrenz, zweitens Mangel an Selbstvertrauen, drittens Ruhmsucht.

    Thomas Hobbes

  6. In Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid

    Arthur Schopenhauer

  7. Menschen sind zuweilen ebenso eifersüchtig in der Freundschaft wie in der Liebe. Das zeugt mehr von einer neidischen als von einer zärtlichen Gemütsart.

    Adolph Freiherr von Knigge

  8. Neid ist die Angewohnheit, statt der eigenen Glücksgüter die der anderen zu zählen.

    Ernst von Feuchtersleben

  9. Taucht ein Genie auf, verbrüdern sich die Dummköpfe

    Jonathan Swift

  10. Man ist nie eifersüchtiger, als wenn man in der Liebe anfängt zu erkalten. Man traut der Geliebten nicht mehr, weil man dunkel fühlt, wie wenig einem selbst mehr zu trauen ist.

    Arthur Schopenhauer

  11. Auch Mutterliebe wächst zur Eifersucht.

    Rupert Johann Hammerling

  12. Freundschaft zwischen Frauen ist nur ein Waffenstillstand

  13. Den Lasterhaften tadelt oft, wer ihn beneidet

    Wilhelm Busch

  14. Eine Frau ohne Rivalin altert schnell.

    Charles Baudelaire

  15. Der Neid ist unversöhnlicher als der Hass.

    François de la Rochefoucauld

  16. Der Bescheidene hat alles zu gewinnen, der Stolze alles zu verlieren: Denn die Bescheidenheit hat es immer mit dem Edelmut und der Stolz mit dem Neid zu tun.

    Antoine de Rivarol

  17. Man ist unzufrieden, wenn jemand, dem man doch selber den Abschied gegeben hat, sich bald tröstet

    Otto Flake

  18. Eifersüchtig ist jede Tugend auf die andre, und ein furchtbares Ding ist Eifersucht. Auch Tugenden können an der Eifersucht zu Grunde gehen.

    Friedrich Nietzsche

  19. Das Leben stirbt, sobald es verglichen wird. Das Leben lebt erst jenseits des Grabes.

    Edward Young

  20. Furcht und Habgier sind die Ursachen der Grausamkeit.

    Ferdinando Coelestinus Galiani