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Sprüche über Empfindsamkeit

65 Sprüche — Seite 2

Wer fein empfindet, erlebt die Welt nicht an der Oberfläche, sondern in tieferen Schichten von Freude, Schmerz und Erinnerung. Empfindsamkeit macht verletzlich, schenkt aber zugleich einen reicheren Zugang zu Menschen, Natur und Kunst. Darin liegt ihre stille Würde und ihre besondere Last.

Sprüche und Zitate zum Thema Empfindsamkeit lassen sich vielseitig einsetzen: als persönliche Widmung auf Karten, als Denkanstoß in Gesprächen, als Beschriftung von Fotos oder als tägliche Erinnerung an das, was wirklich zählt. Gute Zitate haben die Fähigkeit, einen Moment zu rahmen und ihm Bedeutung zu geben, die lange nachwirkt.

  1. Ein Gemüt jedoch, das nicht gelernt hat vorauszuschauen und sich die Zukunft stets rosig malt, wird von den ersten Widerwärtigkeiten zu Boden geworfen.

    Francesco Petrarca

  2. Stimmung ist Schweigen in Gefühlen, die man nicht hat

    Oscar Wilde

  3. Fühl alle Lust, fühl alle Pein zu lieben und geliebt zu sein, so kannst du hier auf Erden schon ewig selig werden.

    Jakob Michael R. Lenz

  4. Lieber ohne Logik sein als ohne Gefühle.

    Charlotte Bronté

  5. Denn die Ewigkeit eines Kunstwerks ist doch nur der Zusammenhang mit der Seele des Künstlers, und durch den ist es ein Bild des ewigen Ursprungs seiner Seele

    Philipp Otto Runge

  6. Vieles verstehen gleichgesinnte Menschen still, aber herrlicher ist es noch, wenn ein mit Empfindung schwer beladenes Wort des einen Seele dem andern zuträgt.

    August Pauly

  7. Niemand kommt sich so hilflos vor wie der Besitzer eines kranken Goldfisches

    Kin Hubbard

  8. Wo eine echte Frau ist, da ergreift uns stets ein großes Heimatgefühl

    Theresa Keiter

  9. Wir fühlen es, wenn wissende Augen uns anschauen.

    Theresa Keiter

  10. Der Mensch hört früher auf zu fühlen als zu hoffen.

    Edward Young

  11. Solange uns die Phantasie die Jugend des Herzens erhält, so lange sind wir auch noch für Liebe empfänglich.

    Heinrich Martin

  12. Beherrsche Deine Gefühle; es ist zwar ein schwerer Kampf, aber Du wirst auch viel freier Dein Leben genießen, weil Du alsdann nicht fortwährend vom Schicksal abhängig bist.

    Heinrich Martin

  13. Wenn wir bedenken, dass Vernunft ihre Stoffe nur allein aus dem Herzen, den Sinnen und unserer Einbildung holt, so wissen wir hinlänglich, wie weit sie in praktischer Beziehung verlässlich ist.

    Heinrich Martin

  14. Unglück ist eine sinnbildliche Bezeichnung und wird von Jedem anders aufgefasst und empfunden.

    Heinrich Martin

  15. Jede Fröhlichkeit, jede Liebe, jede Zuneigung veredelt uns, ist selber Tugend, jedes Gefühl, wovon Hass die Wurzel ist, verschlechtert und erniedigt uns.

    Wilhelm Heinrich Wackenroder

  16. Freundschaft erlaubt einem nicht automatisch, dem anderen unangenehme Dinge zu sagen. Je näher man einem Menschen ist, desto wichtiger werden Taktgefühl und Höflichkeit.

    Oliver Wendell Holmes

  17. Die Liebe schwankender Charaktere wird erst durch Eifersucht zu einer starken Empfindung.

    Walter Calé

  18. Es ist eine Tatsache, dass die Menschen auf manche Auslöser ganz unterschiedlich reagieren.

    William Morris Davis

  19. Auf die hohe Kunst des Schweigens verstehen sich am schlechtesten nichtssagende Naturen

    Georg Jacob F. P. H. Dechent

  20. Glaube an die Ehre anderer ist immer ein Zeichen nobler Gesinnung.

    Karl Detlef, Pseudon.v. Klara Bauer