Sprüche über Feuer
45 Sprüche — Seite 2
Feuer ist eines der ältesten Bilder für Wärme, Gefahr und Verwandlung. Es spendet Licht, zieht an und zerstört zugleich, weshalb es seit jeher für Leidenschaft, Energie und unbeherrschbare Kräfte steht. Genau diese Verbindung von Nähe und Bedrohung macht das Thema so eindringlich.
Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber zwei schlimme Herren
Wasser in der Ferne kann kein Feuer in der Nähe löschen.
Poesie ist stärker als die drei stärksten Dinge: das Böse, das Feuer und der Sturm.
Frohes Gemüt kann Schnee in Feuer verwandeln.
Gebrannte Kinder fürchten das Feuer oder vernarren sich darein.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Wer mit dem Weibe aber verkehrt, der ist der Befleckung seines Geistes so ausgesetzt wie jener, der durchs Feuer geht, der Versengung seiner Sohlen
— Franz von Assisi
Ehrgeiz fängt die kleinen Seelen leichter als die großen, wie Stroh und Hütten leichter Feuer fangen als Paläste.
— Paul Cezanne
Gebranntes Kind scheut das Feuer
Liebe greift auch in die Ferne, Liebe fesselt ja kein Ort. Wie die Flamme nicht verarmet, Zündet sich an ihrem Feuer Eine andre wachsend fort.
— Friedrich von Schiller
Kommt Feuer und Stroh zusammen, so gibt es gerne Flammen
Wir werden nicht nach Freundschaft in den Sternen suchen, eh uns das Feuer auf dem Herd erlosch.
— George Meredith
Wer in das Feuer bläst, dem fliegen leicht die Funken in die Augen.
Dieses Haus stehe in Gottes Hand, Herr, bewahr es vor Feuer und Brand, und alle, die Einlass begehren, sollen das Hausglück mehren.
So lange das Feuer aufwärts brennt, so lange das Wasser abwärts rennt, so lang der Rebensaft fließt rein, so lang sollst du mir die Liebste sein.
Mäßig Feuer kocht am besten.
Wenn das Feuer in der Küche ausgeht, so löscht es auch in den Herzen aus.
Wer das Feuer haben will, muss den Rauch leiden.
Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das Feuer machen kann, und das hat ihm die Herrschaft über die Welt gegeben.
— Antoine de Rivarol
Fremdes Feuer ist nie so hell als der Rauch daheim.
Wer anderer Feuer schürt, dem verlöscht das eigene