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Sprüche über Frieden

212 Sprüche — Seite 2

Frieden ist weit mehr als das bloße Schweigen der Waffen. Er betrifft Herzen, Beziehungen, Gesellschaften und die innere Fähigkeit, nicht aus Hass oder Gier zu handeln. Deshalb gehört dieses Thema zu den höchsten, aber auch schwierigsten Gütern menschlichen Zusammenlebens.

Sein eigentlicher Kern liegt darin, dass Frieden nicht nur hergestellt, sondern gelebt werden muss. Wo Achtung, Maß und Verbundenheit fehlen, bleibt er fragil, selbst wenn der äußere Konflikt vorübergehend zum Stillstand gekommen ist.

  1. Frieden ist, wenn den Kindern bei dem Wort "Krieg" nichts mehr einfällt. Frieden ist, wenn man mit Menschen aller Rassen und Nationen Freund sein kann.

  2. Das Schlimme in der Liebe ist, dass Krieg und Frieden ständig wechseln.

    Horaz

  3. Nur zwischen Glaube und Vertrauen ist Friede

    Friedrich von Schiller

  4. Geh eine Meile, um einen Kranken zu besuchen, zwei Meilen, um Frieden zu stiften, und drei, um einen Freund zu suchen.

  5. Denke allzeit Gutes, rede Gutes, tue Gutes; so wird dein Leben in Frieden dahinfließen

    Thomas à Kempis

  6. Ein Mensch mit Frieden in der Seele ist wie eine Sonne im Haus, die Nebel und Wolken aufzehrt.

    Albert Schweitzer

  7. In der Tat läßt sich die ganze Weisheit der Weltgeschichte in einen einzigen Satz zusammenfassen: Jeder Staat raubt, soviel er kann. Punktum. Mit Verdauungspausen und Ohnmachtsanfällen, welche m …

    Carl Spitteler

  8. Den Frieden kann man weder in der Arbeit noch im Vergnügen, weder in der Welt noch in einem Kloster, sondern nur in der eigenen Seele finden.

    William Somerset Maugham

  9. Der Friede ist ein so großes Gut, dass die, welche Frieden stiften und herstellen, Kinder Gottes genannt werden.

    Johannes Chrysostomos

  10. Zwischen Völkern, die sich lange bekriegt haben, bilden sich echte Bündnisse. Der Krieg ist eine Art Handel, der diejenigen vereinigt, die er entzweit.

    Joseph Joubert

  11. Dies für den und das für jenen, viele Tische sind gedeckt. Keine Zunge soll verhöhnen, was der andren Zunge schmeckt. Lasse jedem seine Freuden, gönn ihm, dass er sich erquickt, wenn er sittsam und …

    Wilhelm Busch

  12. Zwischen Sinnenglück und Seelenfrieden bleibt dem Menschen nur die bange Wahl.

    Friedrich von Schiller

  13. Kenntnisse müssen dem Glück dienen - der Vereinigung der Menschen, nur dann sind sie wichtig.

    Leo Tolstoi

  14. Man muss vieles, das unser Ohr trifft, nicht hören, als wäre man taub, und dafür Sinn und Verstand auf das richten, was dem Herzen Frieden bringt.

    Thomas à Kempis

  15. Nicht ewig freut man sich der Ruhe und des Friedens, und doch ist Unglück und Zerstörung nicht das Ende. Wenn das Gras vom Steppenfeuer verbrannt ist, sprosst es im Sommer neu.

  16. Nicht ausserhalb, nur in sich selbst soll man den Frieden suchen. Wer die innere Stille gefunden hat, der greift nach nichts, und er verwirft auch nichts.

    Buddha

  17. Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen

    Dalai Lama

  18. Um zur Wahrheit zu gelangen, sollte jeder die Meinung seines Gegners zu verteidigen suchen

    Jean Paul

  19. Miss den zehntausend Dingen keine Bedeutung bei, und dein Herz wird nicht verwirrt sein.

    Laotse

  20. Lieber ein Ei im Frieden als eine Henne im Krieg.