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Sprüche über Geburt

133 Sprüche — Seite 4

Mit jeder Geburt beginnt ein Leben, das noch ganz Möglichkeit, Schutzbedürftigkeit und Zukunft in sich trägt. In diesem Ereignis verdichten sich Hoffnung, Staunen und die stille Ahnung, dass etwas Einzigartiges in die Welt getreten ist. Deshalb gehört dieses Thema zu den feierlichsten und zärtlichsten Erfahrungen des Menschlichen.

Ihr Sinn reicht weit über den ersten Tag hinaus, weil mit der Geburt auch Verantwortung und Bindung entstehen. Sie markiert keinen bloßen biologischen Anfang, sondern den Eintritt eines neuen Lebens in Beziehung, Geschichte und Zeit.

  1. Der Trunk, dessen man nie müde wird ist Wasser; die Frucht, deren man nie müde wird, ist ein Kind.

  2. Eh man auf diese Welt gekommen und noch so still vorliebgenommen, da hat man noch bei nichts was bei; man schwebt herum, ist schuldenfrei, hat keine Uhr und keine Eile und äußerst selten Langewei …

    Wilhelm Busch

  3. Auf den Enkel blickt man voll Hoffnung.

    Charles-Louis de Secondat

  4. Wir kümmern uns nicht, dass wir nicht da gewesen sind, ehe wir geboren wurden. Warum uns kümmern, nicht mehr da zu sein, wenn wir gestorben sind?

    Karl Julius Weber

  5. Das Licht in Deinen Augen, die Freude in Deinem Blick sind für uns das, was für die Blumen ein Sonnenstrahl ist.

  6. Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkei …

    Hieronymus Lorm

  7. Der Mensch ist geboren, um in ewig zappelnder Ruhelosigkeit oder in der tatenlosen Lethargie der Langeweile sein Leben zu verbringen.

    Voltaire

  8. Es ist nicht entscheidend, als was wir geboren werden, welche Startbedingungen wir vorfanden, sondern was wir selbst daraus machen

    Nikolaus B. Enkelmann

  9. Wir sind in diese Welt gekommen nicht nur, dass wir sie kennen, sondern dass wir sie bejahen

    Rabindranath Tagore

  10. Kein Eigentümer schuf die Natur, denn taschenlos, ohne Taschen in den Pelzen, kommen wir zur Welt.

    Christian Johann Heinrich Heine

  11. In jeder Aufführung muss das Werk neu geboren werden.

    Gustav Mahler

  12. Wenn ein Kind erst einmal geboren ist, liegt es nicht mehr in unserer Macht, es nicht zu lieben oder nicht für es zu sorgen.

    Epiktet

  13. Eine Mutter ist der einzige Mensch auf der Welt, der dich schon liebt, bevor er dich kennt.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  14. Wer sagt, es gibt sieben Wunder auf dieser Welt, hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt. Wer sagt, Reichtum ist alles, hat nie ein Kind lächeln gesehen. Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr …

  15. Einem Neugeborenen schneidet man nicht die Haare

  16. Die Geburt eines Kindes ist ein Glück über alles.

    Albertine Necker-Saussure

  17. Die Journalisten sind die Geburtshelfer und die Totengräber der Zeit.

    Karl Ferdinand Gutzkow

  18. Man muss noch Chaos in sich haben um einen tanzenden Stern gebären zu können.

    Friedrich Nietzsche

  19. Die Geburt ist offenbar ein Schwerverbrechen, denn sie wird mit dem Tode bestraft.

    Voltaire

  20. Kinder sind ein wunderbares Geschenk des Lebens - gehen wir großzügig damit um!