gratis-spruch.de Logogratis-spruch.de

Sprüche über Gelegenheit

837 Sprüche — Seite 39

Manche Wendung des Lebens kündigt sich nicht laut an, sondern erscheint nur für einen kurzen Augenblick als unscheinbare Möglichkeit. Gerade deshalb gehört Gelegenheit zu jenen Themen, die über Mut, Wachheit und Entschlusskraft entscheiden. Was ergriffen wird, kann ein Leben verändern, was versäumt wird, oft lange nachhallen.

Ihr eigentlicher Wert zeigt sich darin, dass sie niemals nur Zufall ist, sondern immer auch Bereitschaft verlangt. Die Sprüche zu diesem Thema machen deutlich, wie eng günstiger Augenblick und inneres Handeln verbunden sind und warum manche Tür nur für den offensteht, der den Schritt rechtzeitig wagt.

  1. Strebe rastlos nach Vollendung, nur Verdienst ist wert des Lohnes; für versäumte gute Taten gibt es keine Wiederkehr.

    Hafis

  2. Der Ausgangspunkt für die großartigsten Unternehmungen liegt oft in kaum wahrnehmbaren Gelegenheiten

    Demosthenes

  3. Wenn uns etwas aus dem gewohnten Geleise wirft, bilden wir uns ein, alles sei verloren, dabei fängt etwa Neues, Gutes an.

    Leo Tolstoi

  4. Denn das ist eben die große und gute Einrichtung der Natur, dass in ihr alles im Keim da ist und nur auf eine Entwicklung wartet.

    Johann Gottfried Herder

  5. Einer schlechten Sache müssen ihre Gegner nur unbegrenzten Spielraum lassen, sich selbst zugrunde zu richten.

    Richard Rothe

  6. Weil die meisten Leute noch immer die falschen Dinge glauben, warten die richtigen Ereignisse noch immer auf ihren Kopfsprung ins Leben.

    Christa Schyboll

  7. Das Gehirn ist nicht nur ein Gefäß, das gefüllt werden muss, es muss auch entzündet werden!

    Nikolaus B. Enkelmann

  8. Die Meisterung des Lebens beginnt in dem Augenblick, wo wir selbst und nicht der Zufall unser Unterbewußtsein programmieren.

    Nikolaus B. Enkelmann

  9. Probleme geben uns die Chance, zu zeigen, wie tüchtig wir sind.

    Nikolaus B. Enkelmann

  10. Das Leben ist zu kurz für eine große Geschichte.

    Mary Wortley Montagu

  11. Um der großen Kraft teilhaftig zu werden, muss ein Mensch ruhen, sobald er das Bedürfnis danach empfindet - sei es um Mittag oder Mitternacht.

    Prentice Mulford

  12. Mit der Kultur der Ruhe aber wächst der Wille zu einer Macht, die Schlaf oder absolute Passivität augenblicklich erzeugen kann.

    Prentice Mulford

  13. Lerne, von Dingen wegzudenken, bis ihre Zeit da ist. Damit entlässt du den Gedanken an die Verantwortung, bis es zweckmäßig oder nützlich ist, ihm Einlass zu gewähren.

    Prentice Mulford

  14. Relativ echt und unverdorben ist der Mensch, der überhaupt noch weiß, wann er lügt.

    Prentice Mulford

  15. Es ist für den Reichen viel leichter, Gutes zu tun, als für den Armen, sich vom Bösen fernzuhalten.

    Jean Antoine Petit-Senn

  16. Man kann sich Vergangenes oder Zukünftiges wünschen; aber man muss das Gegenwärtige nutzen.

    Francesco Petrarca

  17. Nichts ist verschlossen genug, nichts zu hoch, nichts zu dunkel für Diebe und Räuber.

    Francesco Petrarca

  18. Im Staat ist keiner überflüssig, so schlecht er sein mag von Natur, gebt ihm die rechte Stelle nur

    Karl Wilhelm Ramler

  19. Die Weisheit ist in Allem; der sie sucht, dem kommt sie aus allem entgegen

    Carl Friedrich von Rumohr

  20. Böses darf man nicht nur denen zur Last legen, die es tun, sondern auch denen, die es nicht verhindern, obwohl sie dazu in der Lage wären.

    Thukydides