Sprüche über Gesellschaft
40 Sprüche — Seite 2
In Gesellschaft zeigt sich, wie Menschen miteinander umgehen, sich darstellen, verbinden oder verfehlen. Sie kann anregen, tragen und beleben, aber auch Oberflächen schaffen, hinter denen das Eigentliche verborgen bleibt. Darum ist das Thema so aufschlussreich für Höflichkeit, Humor und die Kunst des Zusammenlebens.
Zitate über Gesellschaft werden in politischen Reden, in Bildungskontexten, als Denkanstöße in Zeitungen und bei gesellschaftlichen Debatten eingesetzt. Sie helfen, komplexe Sachverhalte auf das Wesentliche zu verdichten – und laden zur eigenen kritischen Meinungsbildung ein.
Die Gesellschaft setzt sich aus nur zwei großen Klassen zusammen: die einen haben mehr Mahlzeiten als Appetit, und die andern weit mehr Appetit als Mahlzeiten.
— Nicolas Chamfort
Gesellschaft braucht der Tor, und Einsamkeit der Weise.
— Friedrich Rückert
Sich zu tode zu arbeiten ist die einzige von der Gesellschaft anerkannte Form des Selbstmordes!
Eine Krähe sitzt gern bei der anderen.
Das Schicksal einer Gesellschaft wird dadurch bestimmt, wie sie ihre Lehrer achtet
— Karl Theodor Jaspers
Lerne den Ton der Gesellschaft anzunehmen, in der du dich befindest.
— Adolph Freiherr von Knigge
Gute Bücher sind wie eine Gesellschaft von Königen und Königinnen, sind wie eine reine Gesellschaft von wahrhaft Auserwählten und Mächtigen der Erde.
— John Ruskin
Die Gesellschaft ist ein Chaos, das nur durch Witz zu bilden und in Harmonie zu bringen ist.
— Friedrich von Schlegel
Nur dem friedlichen Bürger gebührt von seiten der Gesellschaft Schutz.
— Georg Büchner
Gute Gesellschaft verdoppelt das Glück des einzelnen.
Jede Gesellschaft hat die Schurken, die sie verdient.
— Albert Camus
Wenn Gott dir Witz gibt, so trage ihn wie dein Schwert in der Scheide und blitze nicht damit zum Schrecken der Gesellschaft umher.
— Joachim Heinrich Campe
Wenn ein Buch die Kraft besitzt, dass ich mich in seiner Gesellschaft vergessen kann, dann werde ich zum Leser.
— Jakob Wassermann
Die tiefe Sicherheit einer Gesellschaft hängt von Natur und Verhalten ihrer Bürger ab
— Herbert Spencer
Er ziert die Gesellschaft wie der Bock den Marstall.
Liebe und Herrschaft leiden nicht Gesellschaft
Wer die Gesellschaft nicht entbehren kann, soll sich ihren Gebräuchen unterwerfen, weil sie mächtiger sind als er.
— Adolph Freiherr von Knigge
Wo der Ochs König ist, sind die Kälber Prinzen.
Mit welchen Vögeln man fliegt, mit denen wird man gefangen.
Ein wesentlicher Teil des Ruhmes jeder menschlichen Gesellschaft sind die großen Denkmäler
— Francois René de Chateaubriand