Sprüche über Hochzeit
352 Sprüche — Seite 13
Wenn zwei Menschen ihren gemeinsamen Weg feierlich bekräftigen, erhält Verbundenheit eine sichtbare und erinnerungswürdige Form. Eine Hochzeit steht für Liebe, Hoffnung und das Versprechen, Freude und Last nicht mehr allein zu tragen. Deshalb wirkt dieses Thema zugleich festlich, innig und bedeutsam.
Hinter dem feierlichen Augenblick liegt mehr als Romantik, nämlich der Wille zu Beständigkeit und gegenseitiger Verantwortung. Eine Hochzeit markiert nicht das Ende einer Liebesgeschichte, sondern den bewussten Anfang eines gemeinsamen Lebensabschnitts.
Die Ehen werden im Himmel geschlossen, darum erfordert dieser Stand eine so überirdische Geduld
— Johann Nepomuk Nestroy
Gleichheit ist immer das festeste Band der Liebe.
— Gotthold Ephraim Lessing
Die Ehe ist die einzige Art von Vertrag, der für die vertragschließenden Parteien sämtliche Gesetze suspendiert, die die Beziehung zwischen ihnen schützen sollen.
— George Bernard Shaw
Vergangen sei vergangen und Zukunft ewig fern; Im Gegenwart gefangen verweilt die Liebe gern.
— Clemens Brentano
Eine Vernunftehe schließen heißt in den meisten Fällen, alle seine Vernunft zusammenzunehmen, um die wahnsinnigste Handlung zu begehen, die ein Mensch begehen kann.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Ersteres wird gern geübt, weil es allgemein beliebt. Selbst der Lasterhafte zeigt, dass er gar nicht abgeneigt; Nur will er mit seinen Sünden …
— Wilhelm Busch
Es ging ein Scheich im Syrerland, führt' ein Kamel am Halfterband. O möcht' solch' Scheich, doch kein Barbar, auch dich einst führen zum Altar.
Ehe und Wein haben eines gemeinsam: Die wahre Güte zeigt sich erst nach Jahren.
— William Somerset Maugham
Wer eine Witwe mit drei Töchtern heiratet, heiratet vier Diebe.
Die Ehe, zum Mindesten das Glück derselben, beruht nicht auf der Ergänzung, sondern auf dem gegenseitigen Verständnis. Mann und Frau müssen nicht Gegensätze, sondern Abstufungen, ihre Temperament …
— Theodor Fontane
Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste. Keines sollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses
— Johann Wolfgang von Goethe
Es ist ein Brauch von alters her, man schenkt zur Hochzeit "Aussteuer". Doch seid's net bös, es ist halt so, wenn zwoa scho zammleb'n is ois do. Ma hod an Toaster, hod an Grill, Aschenbecher, Vas …
Ob zwei Leute gut getan haben, einander zu heiraten, kann man bei ihrer silbernen Hochzeit noch nicht wissen.
— Marie von Ebner-Eschenbach
Gehst du in den Krieg, so bete einmal; gehst du zur See, zweimal; gehst du aber in die Ehe - dreimal.
Heiraten und Nähnadeln müssen die Frauenzimmer einfädeln
— August von Kotzebue
Die Liebe ist die Schöpferin und Meisterin aller Dinge und Gottes älteste Gesellin
— Ernst Moritz Arndt
Eine Ehefrau beschert einem zwei gute Tage: den Hochzeitstag und ihren Sterbetag.
Wir rufen in die Welt hinaus: Hier ist euer Hochzeitsstrauß! Es soll sich keiner daran wagen, an eurem Glück herumzunagen.
Ihr lieben Leut - jetzt ist's soweit! Mit Gottvertraun und voller Freud, so bitten wir zur Hochzeit heut. Seid's so gut und gebt's uns die Ehr; wir freuen uns und danken Euch sehr!
Freien ist ein gewagtes Spiel. Gewinne sind drin, doch der Nieten viel.