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Sprüche über Intelligenz

228 Sprüche — Seite 3

Intelligenz zeigt sich nicht nur im schnellen Denken, sondern ebenso in der Fähigkeit, Zusammenhänge zu erkennen, angemessen zu urteilen und Möglichkeiten vorausschauend einzuschätzen. Sie wirkt oft unspektakulär und doch weitreichend, weil sie Orientierung schafft, wo andere nur Einzelheiten sehen. Darum bleibt dieses Thema so faszinierend.

Ihr eigentlicher Wert liegt darin, dass sie nicht bloß klüger erscheinen will, sondern Wirklichkeit besser erfasst. Intelligenz braucht Nüchternheit, Selbstkorrektur und innere Beweglichkeit, um nicht in bloße Eitelkeit oder kalte Berechnung zu kippen.

  1. Die Frau ist die Gefährtin des Mannes, mit den gleichen geistigen Fähigkeiten begabt.

    Mahatma Gandhi

  2. Meinung wird letztlich durch Gefühle und nicht durch den Intellekt bestimmt.

    Herbert Spencer

  3. Die Grenzen des Wissens zu erweitern bedarf völlig anderer intellektueller Voraussetzungen als die Grenzen des Unwissens zu erweitern

    Christa Schyboll

  4. Zum Lachen braucht es immer ein wenig Geist; das Tier lacht nicht.

    Gottfried Keller

  5. Man vermag nichts mit seiner Intelligenz, wenig mit seinem Geist, alles mit seinem Charakter.

    Nicolas Chamfort

  6. Wenn man etwas nicht weiß, so kann man fragen; wenn man etwas nicht kann, so kann man es lernen.

    Lü Bu We

  7. Im Leben kommt es darauf an zu lernen, ohne die anderen merken zu lassen, dass man lernt

    Winston Churchill

  8. Alle Wesen erstreben das Gute, doch nicht alle erkennen das Wahre.

    Thomas von Aquin

  9. Ein blöder Hund wird selten fett.

  10. Ein Narr sieht nicht denselben Baum, den ein Weiser sieht

    William Blake

  11. Die Waffen sind nicht so wichtig wie der Arm, der sie führt; der Arm ist nicht so wichtig wie die Intelligenz, die ihn lenkt.

    André Gide

  12. Es ist gut, wenn das Herz naiv ist, aber nicht der Kopf.

    Anatole France

  13. Wo dieselben Menschen tagtäglich nur einerlei sehen, hören und treiben, nur mit ihrer nächsten Nachbarschaft verkehren, muss Beschränktheit die notwendige Folge sein.

    Friedrich Ludwig Jahn

  14. Liebe mag für primitive Naturen ein körperliches Bedürfnis darstellen. Geistigen Menschen bedeutet sie das fesselndste Erlebnis der ganzen Schöpfung.

    Honoré de Balzac

  15. Der Segen der Welt ist gebildete Menschlichkeit.

    Johann Heinrich Pestalozzi

  16. Obwohl den meisten Menschen die Vernunft bis zu einem bestimmten Grade zugänglich ist und sie z. B. zu zählen vermögen, wenden sie sie doch im alltäglichen Leben nur sehr wenig an.

    Thomas Hobbes

  17. Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste in der Natur. Aber ein Schilfrohr, das denkt.

    Blaise Pascal

  18. Nachdem ich die Naturvorgänge jahrelang beobachtet habe, kann ich das Dasein einer höchsten Intelligenz nicht bezweifeln.

    Thomas Alva Edison

  19. Eine falsche Allgemeinbildung und damit die Verflachung der Bildung haben dazu geführt, dass jeder jedes zu können glaubt

    Kurt Tucholsky

  20. Unser Wissen ist nicht vorhanden, wenn es nicht benutzt wird.

    Igor Strawinski