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Sprüche und Zitate von Johann Nepomuk Nestroy

37 Zitate — Seite 2

Über den Autor

Dramatiker · Österreichisch · 1801 - 1862

Johann Nepomuk Nestroy (1801–1862) war österreichischer Dramatiker, Schauspieler und Opernsänger (Bass), dessen Werk den literarischen Höhepunkt des Alt-Wiener Volkstheaters bildet.

Mehr auf Wikipedia
  1. Die Zukunft ist eine undankbare Person, die grad' nur die quält, die sich recht sorgsam um sie kümmern.

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  2. Wahrheit ist das Erhabenste, drum kann man's nicht jedem auf die Nase binden

    3.8
  3. Die Liebe ist die Köchin, die am meisten anrichtet in der Welt.

    3.8
  4. Ein Herz aus Wachs und das Köpferl aus Eisen - das ist der Grundriss der weiblichen Struktur.

    3.8
  5. Die Phönizier haben das Geld erfunden. Warum bloß so wenig?!

    3.7
  6. Gute Vorsätze sind grüne Früchte, die abfallen, ehe sie reif sind.

    3.7
  7. Zum Glück gibts nur zwei Wege; entweder sich so hoch erheben, dass einem die Welt kleinwinzig erscheint, oder sich niederlassen in eine tiefe Furche, wo einem jeder Grashalm als etwas Grosses ersc …

    3.7
  8. Die Erfahrung ist nur die Frucht begangener Irrtümer, darum muss man sich etwas verirren.

    3.7
  9. Die Liebe sammelt die zerstreuenden Strahlen des Horizontes in einem Brennpunkt

    3.6
  10. Das Geld, was man für seine Hochzeit ausgibt, ist sehr häufig die erste Einzahlung in die wechselseitige Lebensverbitterungsanstalt

    3.6
  11. Ich rechne nie! Auf die Art kann's Schicksal mir auch nie einen Strich durch die Rechnung machen.

    3.5
  12. Das Schicksal nimmt manchmal, um nicht zu schrecken, die launige Miene des Zufalls an.

    3.5
  13. Die Ehen werden im Himmel geschlossen, darum erfordert dieser Stand eine so überirdische Geduld

    3.3
  14. Der Mensch ist das Wesen, welches die oberste Stufe der sichtbaren Schöpfung einnimmt und das sich sogar für das Ebenbild Gottes ausgibt - worüber Gott sich jedoch nicht sehr geschmeichelt fühlen dürf …

  15. Wer sein Glück nur in Träumen findet, passt nicht zu wirklichen Freuden.

  16. Die Welt ist eine kindische Dame, die selbst für ihre lächerlichen Vorurteile eine Art Verehrung fordert.

  17. Der erst ist ganz unglücklich, der die kahlen Wände seines Herzens nicht einmal mit den Bildern der Erinnerung schmücken kann.